Activision ersetzt Call of Duty Black Ops 6-Sprecher während des SAG-AFTRA-Streiks

Jüngste Entwicklungen bei Activision zeigen, dass aufgrund des SAG-AFTRA-Streiks Stimmen in der Besetzung von „Call of Duty: Black Ops 6“ ausgetauscht werden. Die Schauspieler Zeke Alton, der William Peck geäußert hat, und andere sind von dieser Situation betroffen, was bei Fans und Branchenexperten Anlass zur Sorge gibt. Dieser Artikel untersucht die Auswirkungen dieser Entscheidung auf Videospielstimmen und untersucht Activisions Reaktion auf diese Kontroverse.

Ersetzen von Stimmen in Black Ops 6

Den Spielern ist aufgefallen, dass sich die Leistungen der Charaktere William Peck und Samantha Maxis in „Call of Duty: Black Ops 6“ in letzter Zeit verändert haben. Der Komiker Zeke Alton gab zu, dass seine Stimme für William Peck im Zombies-Modus des Spiels ersetzt wurde. Außerdem wurde sein Name aus dem Abspann des Spiels entfernt, was bei den Fans Fragen zur Darstellung von Videospielschauspielern aufkommen ließ.

Aufgrund des SAG-AFTRA-Streiks, der darauf abzielt, die Rechte von Künstlern zu schützen, konnte Activision solche Maßnahmen durch eine Klausel ergreifen, die als „Side Letter Six“ bekannt ist. Diese Klausel erlaubt die Arbeit an interaktiven Medienprojekten auch während Streiks.

Die Anliegen der Künstler

Zeke Alton äußerte seine Besorgnis über diese Situation und sagte, dass die Entscheidung von Activision seinem Ruf als Künstler schaden könnte. Er betonte die Bedeutung der Leistungsanerkennung und die Auswirkungen, die diese auf das Image und die Zukunftschancen eines Menschen haben kann. „Der Mangel an Kredit [de l’acteur remplaçant] deutet darauf hin, dass ich es immer noch sein könnte, was meine Fähigkeiten als Künstler unfair darstellt“, sagte er gegenüber Game Developer.

Obwohl Alton die Entscheidung von Activision bezüglich des Charakters, den sie besitzen, akzeptierte, betonte er seinen Wunsch, Künstler in Zukunft vor KI-Missbrauch zu schützen.

Activisions Position

Als Reaktion auf die von den Schauspielern geäußerten Bedenken gab Activision eine Erklärung heraus, in der sie bekräftigte, dass sie die persönliche Entscheidung der Künstler respektiere und keine weiteren Kommentare zu den laufenden Verhandlungen mit SAG-AFTRA abgeben werde. Sie brachten auch die Hoffnung zum Ausdruck, dass es so schnell wie möglich zu einem positiven Ergebnis für alle Beteiligten kommen werde.

Während SAG-AFTRA weiterhin die Herausforderungen des Streiks bewältigt, kündigte es kürzlich Mitte November eine neue Vereinbarung zur Lokalisierung von Videospielen an. Diese Vereinbarung, bekannt als „Independent Interactive Localization Agreement“, zielt darauf ab, KI-bezogenen Schutz zu bieten und Beschäftigungsmöglichkeiten für Dolmetscher zu sichern, die an der Lokalisierung mehrsprachiger Projekte beteiligt sind.

Abschluss

Die aktuelle Situation rund um „Call of Duty: Black Ops 6“ verdeutlicht die entscheidenden Probleme, mit denen Videospielspieler in einem immer komplexer werdenden Umfeld konfrontiert sind. Während die Debatte über Künstlerrechte und den Einsatz von KI in der Branche weiterhin tobt, könnten die Maßnahmen von Activision und die neue Partnerschaft mit SAG-AFTRA die Zukunft der Video-Gaming-Branche bestimmen. Die Akteure ihrerseits hoffen, dass ihre Rechte in diesem neuen digitalen Zeitalter respektiert werden.

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