Battlefield: Erster Sieg über Call of Duty, Black Ops 7 fällt auf den 5. Platz.

Battlefield 6 schlägt erstmals Call of Duty

Schlachtfeld 6entwickelt von Electronic Arts, schlug Call of Duty zum ersten Mal und wurde laut Daten von Circana im Jahr 2025 das meistverkaufte Spiel in den Vereinigten Staaten. Der Titel dominierte die Verkäufe auf Xbox- und PC-Plattformen und belegte auf PlayStation den zweiten Platz, nur hinter NBA 2K26. Diese Wende könnte die Dynamik des Videospielmarktes verändern.

  • Schlachtfeld 6 belegte im Jahr 2025 den ersten Platz bei den Verkäufen und übertraf damit Call of Duty.
  • Diese Zahl stellt eine Premiere in der Geschichte der Battlefield-Reihe dar.
  • Die Verkäufe von Call of Duty: Black Ops 7 gingen im Vergleich zur vorherigen Ausgabe um mehr als 60 % zurück.
  • Battlefield wurde in den ersten drei Tagen nach seiner Veröffentlichung über 7 Millionen Mal verkauft.

Eine historische Wende für Battlefield

Das Jahr 2025 markierte einen Wendepunkt für die Battlefield-Reihe, die mit über 7 Millionen verkauften Exemplaren in nur drei Tagen ihren größten Start verzeichnete. Call of Duty: Black Ops 7 seinerseits erreichte den fünften Platz bei den Verkäufen, ein beispielloses Niveau für das Franchise, das seit 2008 keine solche Leistung mehr verzeichnet hatte. Dieser Rückgang ist teilweise auf die zunehmende Konkurrenz von Battlefield und gemischte Kritiken zurückzuführen.

Die Verkaufsergebnisse deuten darauf hin, dass Black Ops 7 aufgrund der Veröffentlichung auf dem Xbox Game Pass besonders stark gelitten hat, wodurch die Anzahl im Vergleich zu Battlefield möglicherweise zurückgegangen ist. Gleichzeitig haben die beiden Franchises unterschiedliche Jahre hinter sich, was die Entwicklung der Spielererwartungen verdeutlicht.

Warum diese Dynamik die Gaming-Landschaft verändern könnte

Dieser Umschwung könnte erhebliche Auswirkungen auf die Videospielbranche haben. Battlefield 6 stellt durch seinen Erfolg die Dominanz von Call of Duty in Frage, das in der Vergangenheit in den USA oft an die Spitze der Verkaufscharts gelangte. Über die Zahlen hinaus werfen Bedenken hinsichtlich der Zukunft von Call of Duty unter Microsoft Fragen hinsichtlich der Fähigkeit des Technologieriesen auf, den Kern und die Wettbewerbsfähigkeit der Serie aufrechtzuerhalten.

Glen Schofield, ehemaliger Direktor von Call of Duty, hat seine Besorgnis über die Zukunft des Franchise geäußert, insbesondere hinsichtlich der Kompatibilität zwischen der Kultur von Microsoft und den Entwicklungsteams. Dieser Kontext könnte zusammen mit den unzähligen neuen Möglichkeiten, die Abonnement-Gaming-Dienste bieten, einen neuen Status quo in der Videospiellandschaft begründen und historisch weniger dominante Franchises begünstigen.

Lesungen: 0