Kritik an Gouverneur Kristi Noem für ihr Foto mit Truppen im „Kriegsgebiet“

Die Gouverneurin des Bundesstaates South Dakota, Kristi Noem, gab bekannt, dass sie 50 Mitglieder der South Dakota National Guard im aktiven Dienst nach Texas entsandt hat, um Gouverneur Greg Abbott und die Operation Lone Star an der Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko zu unterstützen, die sie als „Operation Lone Star“ bezeichnet ein „Kriegsgebiet“. Noem reiht sich in eine wachsende Liste republikanischer Gouverneure ein (darunter die von Oklahoma, West Virginia und Nebraska), die Truppen der Nationalgarde an der Grenze in Texas stationiert haben.

Wachsende Militärhilfe an der Grenze

Weitere republikanische Gouverneure entsenden Truppen der Nationalgarde an die Grenze zwischen den USA und Mexiko. Laut Military.com bleiben von anderen Staaten entsandte Truppen etwa einen Monat lang im aktiven Dienst, sodass nach der Bewegung von Personal und Ausrüstung manchmal nur wenig Zeit für tatsächliche Einsätze an der Grenze bleibt.

Die Opfer der Truppen

Diese Solidarität zwischen republikanischen Führern kann für die Truppen kostspielig sein. Nationalgardisten im aktiven Dienst erhalten im Allgemeinen weniger Gehalt als im traditionellen Militärdienst und erhalten keine Invaliditätsentschädigung vom Department of Veterans Affairs, wenn sie während des Dienstes verletzt werden.

Die Biden-Regierung wird dafür kritisiert, dass sie nicht die nötige Arbeit leistet, um die Krise an der Grenze zu lösen. Kartelle nutzen die Situation, um ihre kriminellen Aktivitäten auszuweiten.

Ein kontroverser Besuch

Kürzlich besuchte Kristi Noem die Grenze in Texas, wo sie vom stellvertretenden General Mark Morrell von South Dakota und dem Minister für öffentliche Sicherheit von South Dakota, Bob Perry, begrüßt wurde. Sie wurde mit einigen Soldaten fotografiert und „inspizierte das Kriegsgebiet“, während sie eine Baseballkappe der Nationalgarde, ein leuchtend rotes T-Shirt, Jeans und Cowboystiefel trug.

Der Besuch wurde jedoch kritisiert und einige nannten ihn „unangemessen inszeniert“. Andere fragen sich, ob dieser Besuch nur „vorgetäuscht“ sei, und weisen darauf hin, dass Greg Abbott, wenn er die Grenze wirklich mit Hilfe der Nationalgarde blockieren wollte, es dann nicht schon früher getan hat. Einige Kommentare stellen auch die Verwendung des Begriffs „Kriegsgebiet“ durch den Gouverneur in Frage.

Geteilte Reaktionen

Angesichts der unterschiedlichen Reaktionen begrüßen einige die von Kristi Noem gezeigte Solidarität, andere kritisieren diese Aktion, indem sie sie als „politischen Kommunikationsgag“ bezeichnen. Die Glaubwürdigkeit des Gouverneurs als Grenzkämpfer scheint daher bislang nicht von Erfolg gekrönt zu sein.

Es sei darauf hingewiesen, dass die Nationalgarde von South Dakota über fast 4.200 Soldaten und Flieger verfügt, die bereit sind, ihre Missionen auszuführen.

Quelle: www.bing.com