Infinity Ward kündigte eine Neuerung an Moderne Kriegsführung 4das Gunny-System, das darauf abzielt, die Verwaltung von Waffenladungen zu verbessern. Dieses für den 16. Juli 2026 geplante Widget, das in den Ladebildschirm integriert wird, verspricht, die Erstellung von Ladungen zu vereinfachen und gleichzeitig die Skepsis gegenüber dem Einsatz von KI zu zerstreuen.
- Gunny ist ein Tool zur Empfehlung von Loadouts. Es ist eine Reaktion auf die Kritik an früheren Call of Duty-Systemen.
- Infinity Ward stellte klar, dass Gunny „handgefertigt“ sei und nicht auf KI basiert, und widersprach damit Gerüchten, die von Insidern verbreitet wurden.
- Bei mehreren Titeln gibt es Vorwürfe über den Einsatz von KI im Franchise, was eine komplexe Geschichte offenbart.
- Mark Grigsby, Co-Direktor von Infinity Ward, bestätigte den Einsatz von KI-Tools an anderer Stelle in der Entwicklung des Spiels.
Gunny: Hilfe ohne künstliche Intelligenz
Mit Gunny möchte Infinity Ward die Erstellung von Waffen-Loadouts vereinfachen, indem Vorschläge basierend auf den vom Spieler bereits freigeschalteten Teilen angeboten werden. Das System erscheint am unteren Bildschirmrand, wenn Sie Ihre Ausrüstung anpassen, und ruft Unterstützung ohne die Komplexität eines KI-Chatbots hervor. Beispielsweise könnte er vorschlagen, sich mit einer neueren Waffe weiterzuentwickeln.
Trotz hartnäckiger Gerüchte über die Integration einer KI war Infinity Ward klar: „Gunny ist handgefertigt von unseren Entwicklern.“ Dies ist eine Reaktion auf die Kritik und den Verdacht einer ähnlichen Chat-Bot-Funktion, die vor allem durch den pensionierten Leaker TheGhostofHope geschürt wurde, der in der Vergangenheit ungenaue Leaks hatte.
Eine Geschichte des Misstrauens und der technologischen Entwicklung
Vorwürfe, KI zu nutzen, sind bei Activision nichts Neues. Spieler hatten einen solchen Ansatz zur Generierung von Kosmetika bereits in älteren Spielen wie Modern Warfare 3 und Black Ops 6 vermutet. Im Jahr 2022 bestätigten Enthüllungen diese Hypothese mit der Erwähnung von KI-Tools auf der Steam-Seite von Call of Duty.
Dennoch wirft Gunnys Innovation Fragen über die Richtung auf, die die Entwickler einschlagen. Obwohl Gunny kein KI-Feature ist, betonte Mark Grigsby, dass sein Team die notwendigen Tools zur Optimierung der Entwicklung nutzt, wozu auch KI für einige der Assets des Spiels gehört. Dies könnte bedeuten, dass Gunny zwar eine wertvolle Hilfe ist, andere Elemente des Spiels jedoch eine Abhängigkeit von als umstritten geltenden Technologien widerspiegeln könnten.
Da die Veröffentlichung von Modern Warfare 4 näher rückt, wird es interessant sein zu sehen, ob das Gunny-System und Activisions breiterer Einsatz digitaler Technologien eine Balance finden können, die die Spieler zufriedenstellt.
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