Apple genehmigt Epic Games Store für iOS-Geräte in Europa: Meinungsverschiedenheit beigelegt.

Apple hat die Pläne des Fortnite-Herausgebers Epic Games bestätigt, in der Europäischen Union (EU) eine eigene Spiele-Marktplatz-App auf iPhones und iPads zu starten. Der Schritt markiert einen Waffenstillstand zwischen den beiden Unternehmen in einem langjährigen Kampf um die Kontrolle über die App-Stores. Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters sagte das in Cupertino ansässige Technologieunternehmen, der jüngste Streit betreffe den Epic Sweden AB Marketplace und stehe nicht im Zusammenhang mit der Fortnite-App des Videospielherstellers, die bereits genehmigt worden sei. Zuvor hatten App-Entwickler und Kartellbehörden auch Apples strenge Kontrolle über das iOS-App-Ökosystem kritisiert. Epic nutzte auch die Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter), um Apples Unterstützung zu bestätigen.

Warum Apple den Epic Games App Store zunächst ablehnte

Die Genehmigung erfolgte nach einem kurzen Konflikt über das Schaltflächendesign in der Epic Games Store-App. Epic behauptete, dass ihre Bezeichnungen „Installieren“ und „In-App-Käufe“ Industriestandards seien, während Apple sie zunächst als zu ähnlich zu ihrem App Store ansah. In einer Reihe von Beiträgen über Schaltflächen in iOS-Apps. „Apples Ablehnung ist willkürlich, hinderlich und verstößt gegen den DMA (Digital Markets Act), und wir haben unsere Bedenken der Europäischen Kommission mitgeteilt“, fügte der Spieleentwickler hinzu.

Wie die EU Apple dazu zwang, den Epic Games App Store zu genehmigen

Diese Episode verdeutlicht die ständige Prüfung, der Apple durch die Aufsichtsbehörden, insbesondere in der EU, ausgesetzt ist. Die Europäische Kommission untersucht derzeit den App-Validierungsprozess von Apple und seine Position zu alternativen App-Stores. Dem Bericht zufolge ist Apples Entscheidung, den Epic Games Store zu genehmigen, wahrscheinlich auf die jüngsten Richtlinienänderungen zurückzuführen, die auf die Einhaltung der Vorschriften des Digital Markets Act (DMA) abzielen. Der im März 2024 eingeführte DMA verlangt von großen App-Store-Plattformen, alternative App-Stores zu ermöglichen und Entwicklern mehr Flexibilität bei der Zahlungsabwicklung zu bieten. Apple erlaubte alternative App-Stores auf iPhones und bot die Möglichkeit, das In-App-Zahlungssystem nicht zu nutzen, erhob jedoch eine „Grundgebühr für Technologie“, die viele Entwickler als ausbeuterisch empfanden.

Während diese Entwicklung einen Sieg für Epic in Europa darstellt, ist der größere Rechtsstreit um App-Store-Gebühren und -Praktiken in den Vereinigten Staaten noch nicht abgeschlossen. Epic reichte im Jahr 2020 eine Kartellklage gegen Apple ein. In dieser Klage behauptete der Spieleentwickler, dass Apples Praxis, bis zu 30 % Provisionen auf In-App-Zahlungen auf seinen Geräten zu erheben, gegen die US-Kartellvorschriften verstoße. Der Fall nimmt weiterhin Fahrt auf.

Quelle: www.bing.com