Ein Riese investiert enormes Kapital in ein heiliges Videospielmonster. Die Zahlen reichen aus, um den Kopf zu verdrehen und Strategien auf den Kopf zu stellen. Entschlüsselung.
Eine unvermeidliche Partnerschaft
Die jüngste Investition von Disney in Höhe von 1,5 Milliarden US-Dollar in Epic Games, dem Entwickler des Fortnite-Spiels, ist ein Beweis für eine bedeutungsvolle Partnerschaft für beide Unternehmen.
Es handelt sich um eine Minderheitsbeteiligung, aber dennoch entspricht diese Geldspritze in Epic fast der Größe einiger der größten Deals in der Gaming-Branche, insbesondere in den letzten Jahren.
Mehrere Spielerlebnisse
Diese Partnerschaft zielt darauf ab, mehrere Spielerlebnisse in Fortnite basierend auf Disney-Eigenschaften zu schaffen. Und das in einem Kontext, in dem Fortnite seit 2018 große Bekanntheit erlangt hat und für seine Markenpartnerschaften bekannt ist, die ein außergewöhnliches Engagement auf der Plattform erzeugen. Bei Travis Scotts virtuellem Konzert auf dem Höhepunkt der COVID-Lockdowns loggten sich über 12 Millionen Benutzer gleichzeitig ein.
Diese Markenpartnerschaften beinhalten digitale Waren, die in einem ansonsten kostenlosen Spiel erworben werden können. Dieses gemeinhin als Mikrotransaktionen bezeichnete Einnahmemodell unterstützt Live-Gaming, also Titel, die ständig aktualisiert werden sollen.
Ein neues Leben für Disney?
Die Einführung von Fortnite eröffnet nicht nur eine neue Einnahmequelle, sondern dient auch als Back-to-Basics-Strategie für das Experimentieren mit den Kerneigenschaften von Disney auf eine Weise, die diejenigen stärkt, die in den Köpfen der Verbraucher immer noch eine große Rolle spielen. Dies sollte dem Unternehmen helfen, seine Strategie für Film- und Fernsehinhalte zu überprüfen.
Tatsächlich stehen Streaming-Einnahmen im Gegensatz zu Mikrotransaktionen nicht im Ruf, Gewinne zu erwirtschaften. Disney+ ist auf gutem Weg, dieses Ziel zu erreichen, doch die Milliardenverluste der Streaming-Sparte von Disney, die aus den hohen Investitionen in Inhalte resultieren, haben mehrere Finanzbilanzen belastet. Das Unternehmen geht davon aus, dass Streaming bis Ende September endlich profitabel wird.
Quelle: www.bing.com





