Ein Fortnite-Film? Nein danke, nicht nötig!

Adaptionen von Videospielverfilmungen waren in der Vergangenheit oft enttäuschend und sorgten selbst bei den eifrigsten Spielern für Spott. In letzter Zeit haben sich die Dinge jedoch geändert, da Filme wie „Detektiv Pikachu“ und „Sonic the Hedgehog“ bei Kritikern und Fans gleichermaßen gut ankamen. Erfolgsserien wie The Last of Us und Filme wie Tomb Raider haben ebenfalls dazu beigetragen, den Ruf von Videospieladaptionen zu steigern.

Allerdings muss man vorsichtig sein. Es kursieren Gerüchte, dass ein Blockbuster auf Basis des Fortnite-Spiels in Arbeit sei. Fortnite ist eines der beliebtesten Spiele der Welt, aber seine Handlung ist eher dürftig und konzentriert sich hauptsächlich auf Deathmatches auf einer Insel. Eine Verfilmung liefe daher Gefahr, oberflächlich und enttäuschend zu sein.

Um ein Videospiel gut zu adaptieren, muss man tatsächlich mit gutem Quellenmaterial beginnen, wie es The Last of Us getan hat. Spiele mit einer soliden Geschichte bieten eine solide Grundlage für eine erfolgreiche Adaption. Im Gegensatz dazu hat Fortnite lange nach seiner Erstveröffentlichung eine Handlung eingeführt, und es ist schwer, es als guten Kandidaten für eine hochwertige Verfilmung zu sehen.

Auch wenn Fortnite ein innovatives Spiel ist und es geschafft hat, Live-Events und In-Game-Konzerte zu schaffen, heißt das nicht, dass es ein gutes Thema für einen Film wäre. In Wirklichkeit besteht die Gefahr, dass es sich lediglich um einen einfachen Versuch handelt, schnell Geld zu verdienen, ohne einen wirklichen künstlerischen Wert zu bieten.

Zwar hat Regisseur Louis Leterrier Interesse an einer Fortnite-Adaption bekundet, aber wir müssen vorsichtig sein. Eine schlechte Adaption könnte den Ruf trüben, den Videospiele gerade erst zu erneuern beginnen. Daher ist es am besten, Videospieladaptionen in einem gemäßigteren Tempo entwickeln zu lassen und Spiele mit reichhaltigen und fesselnden Geschichten für zukünftige Filmadaptionen zu bevorzugen.

Quelle: www.bing.com