Epic Games entschädigt eine Abfindung in Höhe von 2,75 Millionen US-Dollar

Der Hersteller des beliebten Videospiels „Fortnite“ hat damit begonnen, Ansprüche im Rahmen eines Vergleichs in Höhe von 2,75 Millionen US-Dollar in einer kanadischen Sammelklage wegen der Aufnahme umstrittener „Lootboxen“ zu entschädigen.

Eine Abfindung in Höhe von 2,75 Millionen US-Dollar

Epic Games sagt auf seiner Website, dass die Auszahlungen am Donnerstag begonnen haben, und stellt in rechtlichen Dokumenten klar, dass der Vergleich „ein Kompromiss zwischen umstrittenen Ansprüchen und kein Eingeständnis von Haftung, Unrecht oder Verschulden“ in dem Fall darstellt.

Die Sammelklage wurde vom Obersten Gerichtshof von British Columbia bestätigt und der Vergleich regelt auch Ansprüche in einer anderen ähnlichen Klage in Quebec.

Anklage wegen unerlaubtem Glücksspiel

Ursprünglich wurde in der Sammelklage behauptet, dass der Einbau von „Lootboxen“ in Spiele wie „Fortnite“ und „Rocket League“ – bei denen Spieler echtes Geld für die Chance auf den Erhalt eines In-Game-Gegenstands bezahlen – unerlaubtes Glücksspiel darstelle.

In einer Erklärung sagt Epic Games, dass solche Belohnungsbox-Systeme 2019 aus diesen Spielen entfernt wurden und dass Spieler „im Voraus wissen sollten, wofür sie bezahlen, wenn sie In-Game-Käufe tätigen“.

Wirtschaftliche Umstrukturierung

Am selben Tag, an dem die Auszahlungen begannen, gab das Unternehmen bekannt, dass es aufgrund „großer struktureller Veränderungen“ in der Wirtschaftlichkeit des „Fortnite“-Geschäftsmodells etwa 16 % seiner Mitarbeiter entlassen werde.

Dieser Bericht von The Canadian Press wurde erstmals am 29. September 2023 veröffentlicht.

Quelle: www.mymcmurray.com