Gerüchte über einen mit Jeffrey Epstein verknüpften Fortnite-Account dementiert
Im Februar 2026 verbreiteten Social-Media-Nutzer das Gerücht, dass Dokumente des Bundesgerichts zu Jeffrey Epstein sowie ein Fortnite-Konto mit dem Benutzernamen „littlestjeff1“ bewiesen, dass der Sexualstraftäter das Videospiel lange nach seinem angeblichen Tod am 10. August 2019 gespielt hatte. Diese Behauptung kam, nachdem das US-Justizministerium neue Dateien zu Epstein veröffentlicht hatte.
- Die Vorwürfe deuten darauf hin, dass Epstein auch nach seinem Tod weiterhin Fortnite spielte.
- Das Gerücht verbreitete sich über mehrere Plattformen, darunter Facebook und X (ehemals Twitter).
- Ein Beitrag des offiziellen Fortnite-Teams bestritt diese Behauptungen am 6. Februar 2026.
- Ein am 7. Mai 2019 dokumentierter Kauf von V-Bucks stand im Zusammenhang mit einer Mutter und ihrem Kind, nicht mit Epstein.
Diese Kontroverse wurde nach der Veröffentlichung neuer Epstein-Dateien neu entfacht, die große mediale Aufmerksamkeit erregten. Ein Benutzer teilte Auszüge mit, in denen behauptet wurde, dass das Fortnite-Konto „littlestjeff1“ aktiv sei und dass V-Bucks im Mai 2019 gekauft worden seien. Die erneute Veröffentlichung dieses Beitrags durch die ehemalige Abgeordnete Marjorie Taylor Greene verstärkte das Gerücht.
Eine notwendige Klarstellung zu den Verbindungen zu Fortnite
Am 6. Februar 2026 reagierte der offizielle Fortnite-Account mit der Klarstellung, dass die Änderung des Benutzernamens „littlestjeff1“ von einem bestehenden Spieler nach der Veröffentlichung der Epstein-Dateien vorgenommen wurde. „Er ist nicht Jeffrey Epstein“, sagte Fortnite und fügte hinzu, dass die in den Gerichtsakten genannten E-Mail-Adressen von Epstein nicht in ihrem Kontosystem enthalten seien.
Ein Sprecher von Epic Games bestätigte, dass der Spieler sein Konto privat gemacht habe, die Statistiken des Benutzers jedoch vom Unternehmen nicht verborgen worden seien. Bei der Analyse der E-Mail, die einen Kauf von V-Bucks bestätigte, stellte sich heraus, dass dieser Austausch in Wirklichkeit mit einem Kind und seiner Mutter und nicht mit Epstein in Verbindung stand. Dies wurde durch weitere E-Mails in den Akten bestätigt, in denen es um Diskussionen über den Kauf von Xbox-Konsolen ging.
Dieser Fall veranschaulicht die Fehlinformationen, die durch eine Fehlinterpretation von Gerichtsdokumenten entstehen können, und unterstreicht, wie wichtig es ist, Quellen zu überprüfen, bevor potenziell schädliche Informationen weitergegeben werden.
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