Eine vielversprechende neue Zusammenarbeit
Eine neue Zusammenarbeit zwischen dem Fornite-Hersteller Epic Games und Lego wird bald das Licht der Welt erblicken. Aus dieser Zusammenarbeit wird ein Spiel namens „Lego Fortnite“ entstehen, das diese Woche erscheinen soll, begleitet von zwei weiteren Spielen, die den Horizont von Fortnite erheblich erweitern werden.
Dieses hybride Lego/Fortnite-Erlebnis wird als „LEGO-Überlebens- und Bauabenteuer“ angekündigt. Lego Fortnite, das Epic als eigenes Live-Service-Spiel bezeichnet, ist für Kinder ab 10 Jahren konzipiert. Uns erwartet also eine riesige Multiplayer-Spielwelt, die Bauelemente aus Lego-Spielen enthält.
Ein neues Gesicht für Fortnite
Dieses neue Fortnite-Erlebnis für Kinder wird „Kreativität, Experimentierfreudigkeit und Zusammenarbeit durch Gameplay fördern“, was ein anderes Erlebnis als Fortnites chaotischer und angespannter Battle-Royale-Modus verspricht.
Zusätzlich zu Lego Fortnite hat Epic gerade auch Rocket Racing angekündigt, einen „Überschall-Arcade-Racer“ des Teams, das Rocket League entwickelt hat, und Fortnite Festival, ein Musikspiel der Macher von Rock Band, das es Spielern ermöglicht, mit Hitmusik auf der Bühne aufzutreten von ihren Lieblingskünstlern. Lego Fortnite mag der Star der Show sein, aber Epic erweitert seinen Horizont dieses Jahr eindeutig deutlich.
Präzedenzfälle, die Fragen aufwerfen
Lego Fortnite wird nicht der erste Vorstoß von Epic Games für junge Spieler sein. Fortnite richtet sich im Allgemeinen an Kinder, obwohl Epic Probleme mit den Aufsichtsbehörden darüber hatte, wie es seine junge Spielerbasis verwaltet. Letztes Jahr verhängte die FTC eine Geldstrafe von 520 Millionen US-Dollar gegen Epic, nachdem dunkle Designs in seinem Online-Gaming-Shop junge Spieler zum Kauf verleitet hatten.
Schließlich scheint Epic durch die Zusammenarbeit mit Lego bei einem kollaborativen Aufbauspiel und die Einführung zweier weiterer alternativer Spielerlebnisse eine solide Grundlage für seine umfassende, langfristige Vision für Online-Spiele zu legen, ob sogenanntes Metaversum oder nicht.
Quelle: techcrunch.com





