Fortnite, das von Epic Games entwickelte Spiel, integriert jetzt die Altersfreigaben der International Age Rating Coalition (IARC) in seinen Kreativmodus, um altersgerechte Standards für benutzergenerierte Inhalte sicherzustellen.
Die Entwicklung von Fortnite zu einer Plattform
Fortnite hat sich über ein reines Videospiel hinaus entwickelt. Es dient nun als Plattform für verschiedene digitale Erlebnisse, darunter virtuelle Konzerte und Veranstaltungen. Da Gaming und digitale Interaktionen zunehmend miteinander verflochten sind, wird die Notwendigkeit klarer Inhaltsrichtlinien immer wichtiger.
Fortnite-Kreativmodus
Der Fortnite-Kreativmodus ermöglicht es Spielern, benutzerdefinierte Spielmodi und Karten zu entwerfen, zu teilen und zu spielen. Bei einer großen Menge an nutzergenerierten Inhalten sind altersgerechte Bewertungen unerlässlich. Durch die Übernahme der IARC-Bewertungen möchte Fortnite den Inhalt für Spieler klarer darstellen und Ersteller hinsichtlich ihrer Relevanz für das Publikum anleiten.
IARC: Ein einheitlicher Ansatz für Altersfreigaben und Inhalte
IARC bietet einen einheitlichen Ansatz für Alters- und Inhaltsbewertungen für digitale Spiele und Anwendungen. Die von globalen Behörden wie dem ESRB in Nordamerika und der PEGI in Europa gegründete Organisation harmonisiert digitale Inhalte mit den kulturellen und rechtlichen Standards verschiedener Länder, vor allem mit dem Ziel, Verbraucher vor unangemessenen Inhalten zu schützen.
Auswirkungen für Schöpfer und Spieler
Epic Games hat einen Zeitplan für die Einführung dieser Klassifizierungen festgelegt. Ab dem 16. Oktober können Entwickler im Creator Portal auf den IARC-Fragebogen zugreifen, um Inhalte anhand von Kriterien wie Gewalt und Sprache zu bewerten. Bis zum 14. November muss jeder Inhalt, egal ob von Drittanbietern oder intern, im Kreativmodus von Fortnite eine IARC-Bewertung haben, um die Konsistenz für Benutzer zu gewährleisten.
Diese Entwicklung bedeutet eine erhöhte Verantwortung für die Ersteller von Inhalten, trägt aber auch dazu bei, eine sicherere und transparentere Spielumgebung zu gewährleisten. In den kommenden Monaten müssen die Ersteller sowohl ihren bestehenden als auch allen neuen Inhalten, die sie entwickeln, Bewertungen zuweisen.
Quelle: readwrite.com




