Fortnite: Entwickler plant die Entlassung von fast 900 Mitarbeitern

Die Videospielbranche kämpft mit sinkenden Ausgaben, da Gamer aus Angst vor der Inflation bei der Auswahl beliebter Titel wählerischer werden. Daher hat der Erfinder von „Fortnite“, Epic Games, beschlossen, eine Massenentlassung von fast 900 Mitarbeitern bzw. 16 % seiner Belegschaft durchzuführen. Diese Entscheidung wurde in einer internen Mitteilung an alle Mitarbeiter bekannt gegeben. Epic Games hat diese Informationen jedoch noch nicht kommentiert.

Eine Branche in Schwierigkeiten

Die Krise, die die Videospielbranche derzeit durchlebt, hängt teilweise mit dem Rückgang der Verbraucherausgaben zusammen. Tatsächlich sind die Akteure aus Angst vor der Inflation anspruchsvoller bei der Auswahl der Wertpapiere geworden, in die sie ihr Geld investieren möchten. Diese schwierige Situation hat Epic Games, den Herausgeber des berühmten Spiels „Fortnite“, dazu veranlasst, drastische Maßnahmen zur Kostensenkung zu ergreifen.

Massive Entlassungen bei Epic Games

Die bei Epic Games angekündigten Entlassungen sind ein harter Schlag für das Unternehmen, das fast 900 Mitarbeiter oder 16 % seiner Belegschaft verlieren wird. Der Stellenabbau wurde in einem internen Memo kommuniziert, dem einige gut informierte Personen zustimmten. Leider hat Epic Games noch nicht auf diese Situation reagiert und war für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Verstärkter Wettbewerb

Der Wettbewerb in der Videospielbranche wird immer härter, da neue Player wie Warner Bros. Discovery hinzukommen. Letzterer schaffte es dank beliebter Titel, wie dem auf dem Harry-Potter-Universum basierenden Spiel „Hogwarts Legacy“, schnell an die Spitze. Dieser zunehmende Wettbewerb stellt historische Verlage wie Epic Games vor neue Herausforderungen und veranlasst sie, drastische Maßnahmen zu ergreifen, um sich an dieses neue Umfeld anzupassen.

Ein andauernder Rechtsstreit

Seit 2020 befindet sich Epic Games in einem Rechtsstreit mit Apple. Der Videospielkonzern wirft Apple vor, auf In-App-Zahlungen auf iPhones und anderen Geräten Provisionen von bis zu 30 % zu erheben, was gegen die US-Kartellvorschriften verstoßen würde. Dieser Rechtsstreit hat zu Anordnungen zur Änderung der App Store-Regeln geführt, gegen die Apple kürzlich beim Obersten Gerichtshof der USA Widerspruch eingelegt hat. Dieser Rechtsstreit erhöht den Druck auf Epic Games, das nun sowohl mit wirtschaftlichen Schwierigkeiten als auch mit Rechtsstreitigkeiten konfrontiert ist.

(Dieser Artikel wurde nicht von News18-Mitarbeitern verfasst und wird von einer syndizierten Nachrichtenquelle – Reuters – veröffentlicht.)

Quelle: www.bing.com