Eltern sind zunehmend besorgt über die Videospielsucht ihrer Kinder, insbesondere Fortnite. Eine Mutter aus Marion County hat eine Klage gegen Epic Games eingereicht und dem Unternehmen vorgeworfen, ihr Kind von dem Moment an, in dem sie ihr Konto erstellt hat, spielsüchtig zu machen. Aber was verraten die Berichte von Epic Games wirklich?
Offenbarung der Tatsachen
Die Anwälte von Jiminez argumentierten, dass Videospiele, insbesondere Fortnite, die Kontrolle über die Gewohnheiten der Spieler einschränken und Vorrang vor anderen Aktivitäten haben. Sie sagten auch, dass Sucht zu körperlichen und finanziellen Schäden, zum Verlust sozialer Funktionen und zum kognitiven Verfall führe. Darüber hinaus warfen sie Spieleanbietern vor, Minderjährige und junge Erwachsene auszubeuten, um sie dazu zu bringen, länger zu spielen und Geld für Mikrotransaktionen auszugeben.
Beweise von Epic Games
Die von Epic Games vorgelegten Beweise scheinen diesen Anschuldigungen jedoch zu widersprechen. Laut Moez Kaba zeigen die Aufzeichnungen von Epic Games, dass das zum Spielen von Fortnite erstellte Konto nur weniger als eine Stunde lang verwendet wurde und seitdem nicht mehr verwendet wurde. Darüber hinaus konnte Epic Games trotz der Aufforderung der Anwälte von Jiminez, die Kontoinformationen des Kindes aufzubewahren, keine anderen vom Kind erstellten oder verwendeten Konten identifizieren.
Trotz der Bemühungen, die Spielsucht des Kindes nachzuweisen, konnten die Anwälte von Jiminez keine konkreten Beweise vorlegen. Sie weigerten sich, die Identität des Vaters des Kindes preiszugeben oder Angaben zu anderen Konten zu machen, die zum Spielen von Fortnite verwendet wurden. Angesichts dieser Hindernisse ist es möglich, dass das Verfahren eingestellt und Geldsanktionen verhängt werden.
Quelle: madisonrecord.com





