Eine gegenseitige Enttäuschung
Als ich die neue Zenless Zone Zero-Beta entdeckte, hatte ich als regelmäßiger Spieler von Genshin Impact und Honkai Star Rail hohe Erwartungen. Es stellte sich jedoch heraus, dass die Realität ganz anders war als meine Erwartungen. Zenless Zone Zero hat mich trotz seiner bemerkenswerten Animationen zutiefst enttäuscht.
Das Spiel hinterlässt einen hervorragenden ersten Eindruck: Die Einstellungen und Charakterbewegungen sind von einer Qualität, die eines Pixar-Films würdig ist. Allerdings gleicht dieser visuelle Aspekt leider nicht das wenig überzeugende Gameplay aus.
Absurde Spielmechanik
Das Hauptproblem liegt in der Spielmechanik selbst: Die meisten Aktivitäten, darunter auch Quests, sind an eine erneuerbare Ausdauerressource gebunden. Diese Abhängigkeit von Echtzeit, um das Spiel genießen zu können, stellt für Spieler ein ernstes Hindernis dar.
Darüber hinaus werden die Kampfphasen, die das Spiel hätten dominieren sollen, durch tödlich langweilige Navigationsphasen getrennt. Dieses Ungleichgewicht im Tempo des Spiels macht es schnell eintönig und unattraktiv.
Ein Spiel, das zusammenbricht
Abgesehen von diesen großen Problemen wird Zenless Zone Zero durch langweilige Minispiele, unter den Erwartungen liegende Kampfmechaniken und eine fragwürdige Monetarisierung in Form von Gacha-Lootboxen belastet.
Letztendlich läuft es bei diesem Spiel auf eine schöne visuelle Verpackung mit wenig fesselndem Inhalt hinaus. Für einen Spieler wie mich ist das Spielerlebnis einfach enttäuschend und unbefriedigend.
Quelle: www.bing.com

