Der GTA V-Drehbuchautor enthüllt das Element, das im Studio schlaflose Nächte verursacht hat

Sie kennen wahrscheinlich GTA 5, eines der besten Open-World-Spiele auf dem Markt. Seit seiner Veröffentlichung im Jahr 2013 ist es dem Spiel gelungen, seinen Enthusiasmus aufrechtzuerhalten, der so hoch wie eh und je ist. Und das aus gutem Grund, es wurde auf außergewöhnliche Weise produziert. Die Grafik und die Story haben sicherlich viel damit zu tun, aber es ist vor allem der Kommunikationsstrategie von Rockstar Games zu verdanken, dass das Spiel so erfolgreich ist.

Dan Houser, einer der Köpfe hinter GTA 5

Dan Houser ist Mitbegründer und ehemaliger Vice President of Creative bei Rockstar Games. In einem Interview wurde er gefragt, wie oft Open-World-Spiele ähnliche Umgebungen aufweisen. GTA 5 zeichnete sich jedoch dadurch aus, dass es ein einzigartiges Universum bot, das an bestimmte berühmte Filme erinnert.

Als Antwort darauf sagte Dan Houser: „GTA ist das Bastardkind vieler verschiedener Einflüsse. Es ist mehr Stadtplanung als Architektur. Die Erstellung einer Karte ist eine äußerst komplexe Aufgabe. Künstler müssen viele Elemente berücksichtigen, um die Spielwelt glaubwürdig erscheinen zu lassen und gute Spielmöglichkeiten zu bieten. Es muss gut geplant und gleichzeitig organisch bleiben und das Wesen echter Städte einfangen, jedoch auf einem viel kleineren Gebiet. Es ist eine bemerkenswerte Arbeit. »

Eine kompakte und realistische Stadt

Die Entwicklung von GTA 5 erforderte viele Kompromisse. Eine ganze Stadt auf kleinem Raum nachzubauen, ist eine echte Herausforderung. Während die Spieler vielleicht den Eindruck gewinnen, dass die Straßen einigen amerikanischen Städten ähneln, ist es dem Spiel gelungen, die Essenz der Stadtplanung einzufangen.

Dan Houser erwähnte auch, dass er viele schlaflose Nächte damit verbracht habe, über mögliche Verbesserungen für GTA 5 nachzudenken. Die Kritiken, die Grand Theft Auto 4 erhalten hatte, waren eine Inspirationsquelle für die Verbesserung des Spiels. Realismus ist ein wesentlicher Aspekt des GTA 5-Gameplays.

Eine Darstellung der Gangsterkultur

Während des Interviews wurde Dan Houser von einer Frage zur Darstellung der Gangsterkultur in den Grand Theft Auto-Spielen überrascht. Diese Spiele zeigen oft die männliche Seite des Gangsterlebens, er möchte aber klarstellen, dass es sich hierbei nicht um eine Verherrlichung handelt. Da das Spiel auf der Realität basiert, ist es wichtig, bestimmte Aspekte aufzuzeigen und sie gleichzeitig ins rechte Licht zu rücken.

Auf die Frage nach der Möglichkeit einer weiblichen Hauptfigur antwortete er, dass Rockstar Games immer auf eine gute Handlung warte. Wenn es zur Sprache kommt, werden sie darüber nachdenken, eine Frau als Hauptfigur zu haben. Allerdings sei GTA 5 dafür nicht konzipiert, erinnerte er sich schelmisch.

Eine wachsende Erwartung für die Zukunft

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass GTA 5 ein fantastisches Erlebnis für Gamer war. Doch nun wartet man sehnsüchtig auf die nächste Version des Spiels. Die schlaflosen Nächte dürften noch zahlreicher werden, da Dan Houser nicht mehr an der Spitze von Rockstar Games steht.

Quelle: fandomwire.com