GTA 6: Arion Kurtaj zu lebenslanger Krankenhausstrafe verurteilt

18-jähriger Hacker zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er Filmmaterial aus „Grand Theft Auto 6“ weitergegeben hat

Arion Kurtaj, ein 18-jähriger Hacker, wird zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er Bilder von Grand Theft Auto 6 online verbreitet hat. Ein britischer Richter entschied, dass Kurtaj eine ernsthafte Bedrohung für die Öffentlichkeit darstelle, weil er seinen Wunsch, sich an Cyberkriminalität zu beteiligen, nicht aufgegeben habe.

Kurtajs Hintergrund

Kurtaj war Teil der Hackergruppe Lapsus$, die es auf den GTA 6-Entwickler Rockstar Games sowie andere Unternehmen wie Uber und Nvidia abgesehen hatte. Eine Jury in London stellte im August fest, dass Kurtaj für die Cyberangriffe verantwortlich war, er wurde jedoch aufgrund seines Autismus und seiner Unfähigkeit, vor Gericht zu stehen, nicht wegen krimineller Absicht angeklagt.

Die Jury musste lediglich feststellen, ob er die ihm zur Last gelegten Taten begangen hatte.

Drohungen und Absichten, zur Cyberkriminalität zurückzukehren

Eine Beurteilung der psychischen Gesundheit ergab, dass Kurtaj „weiterhin seine Absicht zum Ausdruck brachte, so schnell wie möglich zur Cyberkriminalität zurückzukehren“. Er wird lebenslang im Gefängnis bleiben, bis die Ärzte ihn für eine Entlassung als geeignet erachten.

Die angeblichen Fakten

Kurtaj war wegen Hackerangriffen auf Nvidia und BT/EE, ein britisches Telekommunikationsunternehmen, auf Kaution freigelassen worden, als er im September 90 GTA 6-Gameplay-Aufnahmen durchsickern ließ. Nach diesem Vorfall wurde er zum letzten Mal festgenommen. Ein weiteres 17-jähriges Mitglied von Lapsus$ erhielt eine 18-monatige Rehabilitationsstrafe und ein Verbot der Nutzung virtueller privater Netzwerke.

Auswirkungen auf Industrie und Gesellschaft

Der Richter lehnte Kurtajs Verteidigung ab, dass die Beliebtheit des Trailers bei der Verurteilung berücksichtigt werden sollte, und sagte, Lapsus$ habe Menschen und Unternehmen echten Schaden zugefügt. Rockstar Games gab an, 5 Millionen US-Dollar ausgegeben zu haben, um sich von dem Angriff zu erholen.

Quelle: www.bing.com