GTA 6: Warum der PC-Port beim Start beeinträchtigt zu sein scheint
Während der Veröffentlichung von GTA 6 Viele PC-Fans wundern sich über das Fehlen einer für den Start geplanten Portierung. In einem aktuellen Interview erläuterte John Ricchio, ehemaliger Produzent bei Rockstar Games, die Haltung des Studios zur Entwicklung von PC-Spielen. Diese Entscheidung basiert auf Überlegungen zu Prioritäten und Ressourcen.
- Rockstar-Veteran John Ricchio gab Einblicke in die PC-Entwicklung von GTA 6.
- Das Studio ist nicht gegen eine Portierung auf den PC, priorisiert aber andere Projekte, wie etwa GTA 5.
- Die Einschränkungen bei der Entwicklung auf dem PC können die Arbeit erschweren, insbesondere beim Übergang zur Konsole.
- Eine mögliche Veröffentlichung auf dem PC könnte später in Betracht gezogen werden, wie GTA 5, das 18 Monate nach seiner Erstveröffentlichung auf dieser Plattform veröffentlicht wurde.
Eine komplexe Entwicklungsstrategie
In dem auf YouTube ausgestrahlten Interview erklärte Ricchio, dass die Entwicklung zunächst für den PC und dann für die Konsole viele Probleme aufwirft und den Prozess komplexer macht. Er weist darauf hin, dass es oft effektiver ist, mit den für Konsolen typischen Einschränkungen zu beginnen, als nach der Entwicklung für den PC zurückzufahren.
Ricchio hebt auch Prioritäten hervor, die intern bei Rockstar oft diskutiert werden. Die für die Schaffung eines PC-Ports aufgewendeten Ressourcen und Anstrengungen werden anhand ihrer Rentabilität im Vergleich zu anderen Projekten bewertet. Obwohl beispielsweise von Anfang an an einer PC-Version von Red Dead Redemption gearbeitet wurde, wurde diese erst 14 Jahre nach der Konsolenversion veröffentlicht.
Warum Rockstars Prioritäten bahnbrechend sein könnten
Der Ansatz von Rockstar spiegelt eine pragmatische Realität in der Videospielbranche wider. Das Studio ist nicht „Anti-PC“; Vielmehr geht es darum, zu beurteilen, ob der Hafen eine gute Investition von Zeit und Geld darstellt. Ricchio weist darauf hin, dass mit dem Aufkommen moderner Konsolen wie der PS5 und der Xbox Series X die Leistungsunterschiede zwischen den Plattformen kleiner werden, was künftige Portierungen erleichtern könnte.
Darüber hinaus ist es wichtig zu berücksichtigen, dass Entwicklungsteams über begrenzte Fähigkeiten verfügen. Durch die Konzentration auf ein Projekt wie GTA 5 verwendet das Studio seine Ressourcen für das, was am schnellsten umgesetzt werden kann, und lässt den PC-Port daher auf Standby.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Liebhaber des GTA-Universums auf dem PC wahrscheinlich länger warten müssen, bis ihre Version erscheint. Die Teams arbeiten sicherlich an weiteren Projekten, etwa Red Dead Redemption 3 oder auch GTA 7. Die Erwartungen sind daher hoch, es bleibt jedoch zu hoffen, dass PC-Fans nicht zu lange warten müssen, wie es bei GTA 5 der Fall war.
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