GTA: Der Schulanfang wird teurer, Eltern spüren den Druck

Das Schuljahr 2023 dürfte für viele Eltern schwierig werden, da nicht nur die Preise für Schulmaterialien gestiegen sind, sondern auch viele andere Artikel. Tanya Hayles, eine Mutter aus Toronto und Gründerin der Gruppe Black Moms Connection, spricht über die Schwierigkeiten, mit denen sie bei der Vorbereitung auf die Rückkehr ihres 10-jährigen Sohnes in die Schule konfrontiert ist. Sie muss nicht nur die Miete alleine bezahlen, sondern auch alle anderen Haushaltskosten tragen, zu denen noch die Kosten für den Schulbesuch hinzukommen.

Tatsächlich geht es beim Schulanfang nicht nur um neue Stifte und neue Rucksäcke; Außerdem gibt es Kleidung, Elektronik und alles, was man zum Präsenzunterricht braucht. Durch die Pandemie sind auch neue Kosten entstanden, etwa für Kantinenmittagessen und Schulfotos. Laut Hayles befinden sich viele Eltern in der gleichen Situation und haben die gleichen finanziellen Schwierigkeiten.

Im August von Statistics Canada veröffentlichte Statistiken zeigen, dass die Preise für viele Schulmaterialien, Lunchbox-Artikel und außerschulische Aktivitäten in diesem Jahr gestiegen sind. In Kombination mit der steigenden Inflation machen diese Kosten für einige Eltern die Rückkehr zur Schule im September noch schwieriger.

Kosten für Schulmaterial

Die Daten von Statistics Canada zeigen auch, dass die Preise für Kinderkleidung weniger schnell steigen als die Inflation und dass für die Schule verwendbare elektronische Produkte im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen sind. Allerdings müssen sich Eltern weiterhin mit Preiserhöhungen auseinandersetzen, beispielsweise mit der Erhöhung um 12,9 % für Schulmaterial im Vergleich zum Juli letzten Jahres.

Experten erklären, dass dieser Preisanstieg bei Schulmaterialien auf das große Volumen dieser Artikel zurückzuführen ist, die ein niedriges Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen.

David Soberman, Marketingprofessor an der Rotman School of Management der University of Toronto, sagt, dass die Preise aufgrund der Inflation im vergangenen Jahr im Allgemeinen viel höher seien als im Vorjahr. Steigende Preise wirken sich auch auf das Verbraucherverhalten aus: Viele Eltern planen, weniger als 50 US-Dollar für Schuleinkäufe auszugeben, was einem Anstieg von 3,4 % ab 2022 entspricht.

Verwalten Sie Kosten und Gespräche

Zusätzlich zu den finanziellen Zwängen werden Kinder auch durch soziale Netzwerke unter Druck gesetzt, bestimmte Produkte oder Marken zu haben, wenn sie wieder in die Schule gehen. Robin Taub, zertifizierter Wirtschaftsprüfer und Autor des Buches „The Wisest Investment – ​​​​Teaching Your Kids to be Responsible, Independent and Money Smart for Life“, betont, wie wichtig es ist, Bedürfnisse von Wünschen zu unterscheiden. Sie empfiehlt, mit Kindern darüber zu sprechen und selbst ein Vorbild zu sein, indem man verantwortungsvolles Finanzmanagement praktiziert.

Hayles hält es angesichts der aktuellen wirtschaftlichen Situation für wichtig, diese Gespräche mit Kindern zu führen. Sie betont, dass es nicht darum geht, sie zu belasten, sondern ihnen beizubringen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten zu leben. Als Eltern ist es wichtig, der erste Lehrer Ihres Kindes zu sein.

Quelle: www.bing.com