Agent: The Forgotten Game von Rockstar North
Im Jahr 2009, während der E3-Pressekonferenz von PlayStation, sorgte ein Spiel besonders für Aufsehen: Agent, ein Open-World-Spionagespiel, das während des Kalten Krieges in den 1970er Jahren spielt und von Rockstar North exklusiv für die PS3 entwickelt wurde. Allerdings ist 14 Jahre später sehr wenig über ihn herausgesickert. Das Projekt wurde abgebrochen und viele Fans mussten warten. Doch kürzlich kamen dank eines ehemaligen Teammitglieds neue Informationen über seine Entwicklung ans Licht.
Die Ursprünge des Projekts
Nach dem Erfolg von San Andreas wollte Rockstar North neue Horizonte außerhalb der GTA-Franchise erkunden. Ein erster Schritt in Richtung eines Spionagespiels wurde mit einer in San Andreas durchgeführten Demo getan, die die Teams von Rockstar San Diego und New York überzeugte. Dann nahm das Agent-Projekt Gestalt an, mit dem Ziel, sich von den anderen Spielen des Herausgebers abzuheben.
Die Ambitionen des Spiels
Agent sollte in den 70er Jahren spielen und ein lineareres Gameplay als die GTA-Serie bieten. Das Spiel musste mehrere Schauplätze bieten, beispielsweise eine Mittelmeerstadt in Frankreich, ein Skigebiet in der Schweiz, Kairo und sogar eine Konfrontationsszene im Weltraum. Leider wurde das Projekt trotz einjähriger Entwicklungszeit letztendlich zugunsten von GTA 4 aufgegeben.
Das tragische Schicksal des Spiels
Nach einem Jahr der Entwicklung mussten die Teams von Rockstar North das Projekt zugunsten von GTA 4 aufgeben und das Spionagespiel in Vergessenheit geraten lassen. Letztendlich wurde die Entwicklung einem anderen Unternehmen innerhalb des Verlags übergeben, aber das Projekt wurde aufgegeben und erblickte trotz seiner vielen Versprechungen nie das Licht der Welt.
Quelle: www.bing.com





