GTA 6-Hacker zu lebenslanger Haft verurteilt
Ein Teenager, der Rockstar Games gehackt und frühes Filmmaterial von Grand Theft Auto VI durchgesickert hat, wurde zu lebenslanger Haft in einem Gefängniskrankenhaus verurteilt. Rockstar Games ist einer der geheimnisvollsten Entwickler der Welt. Sie geben selten Interviews, nehmen mit der seltenen Ausnahme einer Remaster-Veröffentlichung an keinen Branchenveranstaltungen teil und können Monate oder sogar Jahre vergehen, ohne über ihr nächstes Spiel zu sprechen oder es zu zeigen, geschweige denn, es zu zeigen. Fünf Jahre sind seit Rockstars letztem Spiel vergangen und wir sind gerade erst dabei Wir haben diesen Monat unseren ersten Trailer zu Grand Theft Auto VI gesehen, der jedoch erst 2025 veröffentlicht wird. Unser erster Blick auf das Spiel war jedoch tatsächlich im Jahr 2022. Ein Teenager hat Rockstar Games gehackt und anderthalb Stunden Gameplay daraus geleakt Obwohl es schwierig war, nennenswerte Story-Details zu erkennen, handelte es sich hierbei um ein gewaltiges Leck, das als eines der wichtigsten in der Videospielbranche gilt.
Kurz nach der Veröffentlichung der Bilder wurde der jugendliche Hacker Arion Kurtaj verhaftet. Im vergangenen Jahr gab es sporadisch Aktualisierungen zu seinem Fall, doch nun ist alles zu Ende, da Kurtaj zu einer lebenslangen Haftstrafe in einem Gefängniskrankenhaus verurteilt wurde. Kurtaj ist für Hackerangriffe auf andere Unternehmen, darunter Uber, verantwortlich, aber laut BBC stellte der Richter fest, dass Kurtajs Fähigkeiten und sein Wunsch, weiterhin online zu hacken und Verbrechen zu begehen, ihn für die Gesellschaft ungeeignet machten. Daher wird er den Rest seines Lebens in einem Gefängniskrankenhaus verbringen, es sei denn, es wird festgestellt, dass von ihm keine Gefahr mehr ausgeht. Kurtaj soll während seiner Haft gewalttätig gewesen sein und bekräftigte seinen Wunsch, weiterhin zu hacken. Rockstar Games berichtete, dass sie 5 Millionen US-Dollar und Tausende von Stunden brauchten, um sich von dem Hack selbst zu erholen.
Massive Piraterie in der Videospielbranche
All diese Enthüllungen erfolgen zu einer Zeit, in der auch Insomniac Games, das Studio hinter Marvels Spider-Man, gehackt wurde. Ein Jahrzehnt voller Pläne für zukünftige Spiele, sensible Details, Videos unveröffentlichter Spiele und sogar eine spielbare Version von Marvels Wolverine sind im Internet durchgesickert. Bisher haben Insomniac Games und Sony keinen Kommentar zu den durchgesickerten Inhalten abgegeben und es gibt bis heute keine Bestätigung, dass Verdächtige festgenommen oder gefunden wurden.
Quelle: comicbook.com





