Geheimnisse der Videospielserie „Yakuza“ gelüftet
Die Videospielreihe „Yakuza“ gehört seit einigen Jahren zu den beliebtesten der Welt. Diese Serie wird oft mit einem japanischen „Grand Theft Auto“ verglichen, doch Masayoshi Yokoyama, einer der Hauptverantwortlichen für diese erfolgreichen Spiele, lehnt jeden Vergleich mit letzterem kategorisch ab.
„Von Anfang an haben wir beschlossen, kein Spiel zu machen, bei dem man selbst jemanden schlagen kann. „Alle Kämpfe beginnen mit einer Provokation des Gegners“, sagte Yokoyama vor der Veröffentlichung des letzten Teils der Serie. „Und der Held schlägt niemals Frauen, das ist eine absolute Regel.“
„Unser Ansatz unterscheidet sich völlig von GTA. Es ist ein völlig anderes Spiel. »
Ein Spiel, das auf soziale Themen abzielt
Seit 2005 erzählt die Rollenspiel-Saga „Yakuza“ die Geschichten tätowierter Yakuza mit großen Herzen, die gegen Kleinkriminelle und rücksichtslose Bosse, vor allem aber gegen ihre Vergangenheit kämpfen. Die bisher 15 veröffentlichten Spiele fanden hauptsächlich in Kamuchuro statt, einem fiktiven Teil Tokios, der stark an Kabukicho, das Rotlichtviertel der japanischen Metropole, erinnert. Das neue Spiel mit dem Titel „Like a Dragon: Infinite Wealth“ findet zum ersten Mal außerhalb Japans auf Hawaii statt.
„Von Anfang an haben wir uns an ein rein japanisches Publikum gerichtet, das dorthin geht, und wir wollten, dass es sagt: ‚Ah ja, das ist wirklich so!‘ “sagte Yokoyama.
Der Einfluss von Gewaltspielen auf die Gesellschaft
Yokoyama stellt den Einfluss gewalttätiger Spiele auf die Gesellschaft in Frage, insbesondere „wenn man Massenschießereien im Fernsehen sieht und herausfindet, dass der Täter zu Hause spielte.“ „Es ist ein sehr komplexes Problem, aber ich denke, wir können nicht sagen, dass Videospiele keinen Einfluss haben, denn anders als ein Roman oder ein Film ermöglichen sie einem ein immersives Erlebnis“, erklärte er.
„Wenn man also Videospiele entwickelt, die Gewalt oder Yakuza-Handlungsstränge beinhalten, muss man meiner Meinung nach unbedingt über die Auswirkungen nachdenken, die das auf die Spieler haben kann. »
Quelle: AFP
Quelle: www.bing.com





