Die Streams von Korean League of Legends bleiben in China aufgrund von Kommentaren zu Taiwan gesperrt

Die ungewisse Zukunft des kompetitiven League of Legends in Korea

Spieler der Generation G (Gen.G) bereiten sich auf das Sommerfinale der League of Legends Korea (LCK) Championship 2023 im August vor. Allerdings lassen die Spannungen zwischen Korea und China Unsicherheit über das Schicksal der Übertragungen aufkommen.

Der Streit entstand durch die Erklärung eines koreanischen E-Sport-Teams, dass es Taiwan als „Land“ anerkenne, was bei chinesischen Nutzern Ärger auslöste und zur Aussetzung der Übertragungen auf einem großen Streaming-Kanal in China führte.

Die Konsequenzen der umstrittenen Aussage

Im vergangenen Dezember erregte die Generation G den Zorn chinesischer Nutzer, indem sie Taiwan in einer Sponsoring-Ankündigung als „Land“ bezeichnete. Angesichts der Kontroversen bekräftigte die Führung des Teams zunächst, die Souveränität und territoriale Integrität Chinas zu respektieren, gab dann aber nach und erklärte, dass das Team in bestimmten politischen Fragen Neutralität wahren werde.

Chinas E-Sport-Industrie hat bestätigt, dass der Streit mit der Generation G ein Schlüsselfaktor für die Aussetzung der LCK-Übertragungen auf Huya war, einer Plattform, die teilweise dem Mediengiganten Tencent gehört.

Finanzielle Probleme für die LCK

Dieser Streit kommt zu einem besonders schwierigen Zeitpunkt für die LCK, die in den letzten Jahren Schwierigkeiten hatte, ihren kommerziellen Wert zu steigern. Mit der LCK verbundene Teams haben ihre Unzufriedenheit darüber zum Ausdruck gebracht, dass die LCK in den letzten drei Jahren nicht in der Lage war, ihren kommerziellen Wert zu steigern.

Diese Situation entsteht, da die LCK bereits in finanziellen Schwierigkeiten steckt und die Zukunft der LCK-Übertragungen auf Huya nun ungewiss ist, was die Probleme der koreanischen League of Legends-Liga verschärfen könnte.

Quelle: koreajoongangdaily.joins.com