League of Legends-Spieler reicht Beschwerde gegen Riot wegen Depression ein, nachdem der Arena-Modus aus dem Spiel entfernt wurde

Die Gefahren der Videospielsucht und ihre Folgen für die psychische Gesundheit lösen auf Reddit heftige Debatten aus. Ein ungewöhnlicher Beitrag eines League of Legends-Spielers erregte die Aufmerksamkeit der Internetnutzer. Dieser Spieler drückt seine Unzufriedenheit über die Entfernung des Arena-Modus durch Riot am 28. August aus und beschreibt seinen Geisteszustand als „deprimiert“.

Die Auswirkungen der Entfernung des Arena-Modus auf die psychische Gesundheit

In seiner Nachricht gibt der Spieler an, dass er seit der Entfernung des Arena-Modus eine deutliche Verschlechterung seines psychischen Wohlbefindens festgestellt habe. Er sagt sogar, dass er einmal pro Woche zu einem Therapeuten geht, um seine Depression zu behandeln. Allerdings will er nicht zugeben, dass diese Depression auf seine Sucht nach dem Spielmodus „League of Legends“ zurückzuführen ist. Als Rechtfertigung für seinen Zustand nennt er lieber ein tragisches Familienereignis.

Dieser Beitrag löste im Diskussionsthread viele Reaktionen aus. Einige Internetnutzer haben Verständnis für ihre Situation und haben Mitleid mit ihr, während andere die Authentizität ihrer Geschichte in Frage stellen.

Rechtsberatung und Fragen

Der Spieler fragt, wie er seinem Therapeuten erklären kann, dass sein Leben durch das Verschwinden des 2v2-Modus aus League of Legends auf den Kopf gestellt wurde. Einige Internetnutzer raten ihm, einfach zu erklären, dass seine Depression durch die Entfernung einer Funktion verursacht wird, die ihm im Spiel besonders gut gefallen hat, und ihn zu fragen, ob er näher darauf eingehen möchte oder nicht. Andere kritischere Internetnutzer empfehlen ihm, sich Hilfe zur Überwindung seiner Sucht zu holen und sich etwas Ruhe zu gönnen.

Bezüglich möglicher rechtlicher Schritte gegen Riot Games wegen Schadensersatz, der durch die Entfernung des Spielmodus entstanden ist, weist ein Benutzer darauf hin, dass dies vor Gericht wahrscheinlich kein überzeugender Fall sein wird. Tatsächlich hat Riot Games immer klargestellt, dass dieser Spielmodus vorübergehend ist. Es ist daher unwahrscheinlich, dass der Spieler Erfolg haben wird. Dem Spieler wird außerdem empfohlen, diese Situation mit seinem Therapeuten zu besprechen.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Videospielsucht schwerwiegende Folgen für die psychische Gesundheit haben kann, und es ist wichtig, Hilfe zu suchen, wenn Sie Symptome emotionaler Belastung verspüren. Außerdem muss man sich darüber im Klaren sein, dass Spieleherausgeber nicht für individuelle Reaktionen auf Änderungen an ihren Spielen verantwortlich sind.

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Quelle: www.ruetir.com