Red Bull League of Own Event-Rezension
Am 9. Dezember wurde die offizielle elektronische Spielaktion von League of Legends bis zum nächsten Monat unterbrochen. Allerdings wurden die Fans gestern mit einem internationalen Spiel zwischen einigen der beliebtesten Teams Europas und dem derzeit besten Team der Welt, T1, verwöhnt. Die Veranstaltung mit dem Titel „Red Bull League of Its Own“ fand in Berlin statt und sah, dass die amtierenden Weltmeister gegen eine Reihe von Teams der LEC und ERL antraten. Am Ende besiegte T1 fast alle europäischen Gegner außer G2, der ein hartes, aber kampflastiges Match gewann und die Begegnung abschloss.
T1 bestritt gestern fünf Spiele auf der Bühne und einige Fans im LoL-Subreddit spekulierten sogar, dass die aufgrund eines vollen Spielplans angehäufte Müdigkeit von T1 eine wichtige Rolle dabei spielte, dass G2 ihnen am Ende des Tages ein Spiel abnehmen konnte. Der Höhepunkt der Veranstaltung zog fast fünfhunderttausend Zuschauer an, wobei das meistgesehene Spiel des Tages T1 gegen Karmine Corp antrat, das laut Esports Charts 494.000 Einzelzuschauer anzog.
Beeindruckende Zahlen
Diese Zahl war höher als bei allen Spielen, die im letzten LEC Summer Split-Finale und in der LEC-Sommersaison ausgetragen wurden, mit Ausnahme eines einzigen Spiels. Die durchschnittliche Besucherzahl der Veranstaltung betrug während der achteinhalbstündigen Dauer knapp über 300.000. Es ist keine Überraschung, dass T1 und Karmine Corp während ihres Spiels die meisten Zuschauer anzogen, da beide Teams für ihre treue und engagierte Fangemeinde hoch geschätzt werden.
Noch bevor KC ein offizielles LEC-Team wurde, verfügte der französische Fanfavorit über eine der engagiertesten Basen. Im Jahr 2021 zog ein Freundschaftsspiel zwischen KCorp und KOI laut Esports Charts über 400.000 Zuschauer an. Zu diesem Zeitpunkt waren beide Teams noch in der ERL, wussten aber bereits, wie man Publikum anlockt. Seitdem ist die Fangemeinde von KCorp nur noch gewachsen, und da der amtierende Weltmeister in die Stadt kommt, ist es offensichtlich, warum die gestrige Spielserie so gut lief.
Organisatoren für die Zukunft ermutigt
Liga-Fans haben immer wieder bewiesen, dass sie E-Sports immer schauen werden, insbesondere wenn Teams aus verschiedenen Regionen gegeneinander antreten. Im vergangenen Jahrzehnt waren Intel Extreme Masters (IEM)-Events in der Nebensaison eine Tradition, insbesondere im Dezember, als Liga-Events selten waren. Aufgrund der beeindruckenden Leistung der Veranstaltung könnten unabhängige Veranstalter (wie Red Bull) in Zukunft einen Anreiz haben, namhafte Teams aus der ganzen Welt für Ligaveranstaltungen zu buchen.
Quelle: dotesports.com





