Riot entschuldigt sich für seine 2XKO-Kampagne auf Twitch und kündigt eine verbesserte Lösung für sein League of Legends-Spiel an.

Twitch: Umstrittene 2XKO-Kampagne löst bei Content-Erstellern Bedenken aus

Riot Games hat seine Werbekampagne für das Kampfspiel gestartet 2XKO auf der Twitch-Plattform, aber die Reaktion der Entwickler war gemischt. Seit dem 21. Januar 2023 kritisieren Streamer wie BloodyDrongo das System, das offenbar mehr auf kostenlose Werbung als auf die Belohnung der von den Zuschauern verbrachten Stunden ausgerichtet ist. Spieler-Community-Direktorin Erin „Aureylian“ Wayne hat Anpassungen für die Zukunft versprochen.

  • Riot hat vom 22. Januar bis 2. Februar 2023 eine Abonnement-Bonus-Kampagne auf Twitch gestartet.
  • Ersteller erhalten ein kostenloses Abonnement pro Paket aus fünf gekauften Abonnements, Twitch verlangt jedoch einen hohen Prozentsatz.
  • Das Management von Wayne hat die Bedenken erkannt und ist bestrebt, bessere Lösungen zu entwickeln.
  • Die aktuelle Wahrnehmung von „Sponsoring“ erzeugt Frustration, insbesondere bei kleinen Streamern.

Die Kontroverse um die Abo-Bonus-Aktion

Riots Programm für 2XKO bietet an, Abonnenten mit einem kostenlosen Abonnement für jedes Paket aus fünf kostenpflichtigen Abonnements zu belohnen. Doch wie Streamer BloodyDrongo betonte, begünstigt diese Struktur in erster Linie YouTuber mit einem großen Publikum. Tatsächlich erhebt Twitch eine Provision von 30 bis 50 % auf Abonnements, einschließlich der angebotenen.

Kritiker weisen darauf hin, dass die Erstellung von Inhalten aus Abonnementspenden das Risiko birgt, die Bemühungen der Ersteller zu entwerten, insbesondere für diejenigen, die die Schwelle von fünf Abonnements nicht erreichen können. Wayne ging auf die Bedenken ein und erklärte, dass diese Veranstaltung nicht als Ersatz für traditionelle Partnerschaften gedacht sei und dass die Absicht darin bestehe, den Start des Spiels zu feiern.

Eine Perspektive auf die Auswirkungen dieser Kampagne

Diese Kontroverse verdeutlicht eine große Herausforderung für kleine Streamer. Obwohl das Programm darauf ausgelegt ist, Urheber zu belohnen, ist seine Funktionsweise für kleinere Zielgruppen ungeeignet. Die Wahrnehmung von „Sponsoring“ verstärkt die Kritik, da sich kleine Kreative abgewertet fühlen können.

Wayne vermutete, dass der Produktname möglicherweise voreingenommen sei. Das System sollte möglicherweise überdacht werden, um Missverständnisse zu vermeiden und den Wert der Beiträge der Urheber zu stärken. Letztendlich könnte diese Erfahrung Riot dazu ermutigen, über Lösungen nachzudenken, die für Streamer aller Ebenen integrativer und lohnender sind und es dem Twitch-Ökosystem ermöglichen, zu florieren.

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