EA plant, die Entwicklung von Star Wars: The Old Republic an einen Drittanbieter zu übertragen
EA hat bekanntgegeben, dass Gespräche im Gange sind, um die Entwicklung des beliebten Free-to-Play-MMOs Star Wars: The Old Republic an einen Drittanbieter zu übergeben. Dies würde es BioWare ermöglichen, sich auf die kommenden Mass Effect- und Dragon Age-Spiele zu konzentrieren.
Die Pläne von EA wurden erstmals von IGN berichtet. Laut IGN erwägt der Herausgeber, die Entwicklung von The Old Republic an Broadsword Online Games zu übertragen. Broadsword wird von Rob Denton geleitet, dem ehemaligen Vizepräsidenten von BioWare und Mitbegründer von Mythic Entertainment. Denton war bereits in den Anfängen an der Entwicklung von Star Wars-Titeln beteiligt.
Broadsword ist kein unbekanntes Unternehmen im Bereich der MMOs. Sie arbeiten derzeit an Projekten wie Ultima Online und Dark Age of Camelot. EA hat bereits eine Absichtserklärung mit Broadsword unterzeichnet und der Abschluss des Deals wird voraussichtlich noch in diesem Monat erfolgen.
Die Entwicklung des 7.3-Updates “Old Wounds” schreitet voran
Derzeit befindet sich das 7.3-Update “Old Wounds” für Star Wars: The Old Republic in der Entwicklung. EA hat bestätigt, dass Gespräche mit Broadsword stattfinden. Ein Sprecher von EA erklärte gegenüber IGN: “Star Wars: The Old Republic ist auch fast 12 Jahre nach der Veröffentlichung ein großer Erfolg und baut weiterhin eine engagierte und leidenschaftliche Community auf. Wir sind sehr stolz darauf.”
Der Sprecher fuhr fort: “Wir evaluieren, wie wir dem Spiel und dem Team die beste Chance geben können, zu wachsen und sich weiterzuentwickeln. Dazu gehören auch Gespräche mit Broadsword, einem Boutique-Studio, das sich auf Community-gesteuerte Online-Erlebnisse spezialisiert hat. Unser Ziel ist es, das Beste für das Spiel und seine Spieler zu tun.”
Wenn der Deal zustande kommt, wird voraussichtlich etwa die Hälfte des Kernentwicklungsteams von BioWare zu Broadsword wechseln. Diejenigen, die bei EA bleiben, haben die Möglichkeit, anderswo im Unternehmen eine Stelle zu finden, müssen jedoch möglicherweise mit Entlassungen rechnen.
Quelle: Eurogamer.





