Blizzard und NetEase beenden Partnerschaft nach 14 Jahren
Blizzard und NetEase haben ihre 14-jährige Partnerschaft beendet, die es dem US-Publisher und Entwickler ermöglicht hatte, seine Spiele in China zu veröffentlichen. Obwohl sich beide Seiten gegenseitig für die Trennung verantwortlich machten, verklagt NetEase Blizzard jetzt wegen einer Vielzahl von Ansprüchen auf 43,5 Millionen US-Dollar.
NetEase fordert Rückerstattungen für Spieler und Entschädigung für nicht verkaufte Warenbestände
Laut der Klage behauptet NetEase, dass Blizzard mehr als 1 Million Spielern, die sie wollten, Rückerstattungen versprochen hatte, als die chinesischen Server für Warcraft, Diablo, Overwatch, StarCraft und Heroes of the Storm am 23. Januar offline gingen, aber diese Aufgabe fiel NetEase zu. Das Unternehmen fordert auch eine Entschädigung für nicht verkaufte Warenbestände und behauptet, dass Blizzard gegen Lizenzvereinbarungen verstoßen hat, und fordert wegen dieser Verstöße Wiedergutmachung für „ungleiche Bestimmungen“.
“Overlord-Klauseln” zwischen NetEase und Blizzard
Die Klage erwähnt auch “Overlord-Klauseln” zwischen NetEase und Blizzard. Dieser Deal erforderte, dass NetEase im Voraus eine beträchtliche Anzahlung für mehrere Spiele von Blizzard leistete, aber Blizzard erstattete dem Unternehmen keine Rückerstattung, als diese nicht entwickelt wurden. Wie von PC Gamer angemerkt, könnte der Wortlaut dieses Deals andere Produkte für chinesische Verbraucher beinhalten, wie z. B. bestehende Produkte, die umgerüstet werden, um die notorisch strengen Registrierungsregeln dieses Marktes zu erfüllen.
Blizzard und Activision Blizzard in der Vergangenheit wegen Geldklagen kritisiert
Dies ist nicht Blizzards erste große Geldklage, da in einem neueren Beispiel, das sich speziell auf Activision Blizzard konzentrierte, das Unternehmen vom US-Justizministerium in einem zivilen Kartellverfahren verklagt wurde, das offenbar am selben Tag beigelegt wurde. Activision Blizzard erzielte im Februar auch einen Vergleichsvertrag mit der Securities and Exchange Commission, bei dem das Unternehmen 35 Millionen US-Dollar für die Begleichung von Arbeitsplatzgebühren zahlte.
Blizzards Ruf in Gefahr
Activision Blizzard war in den letzten Jahren wegen einer Vielzahl dieser Probleme am Arbeitsplatz einer Welle der Kritik ausgesetzt. Blizzards Ruf könnte durch diese neueste Klage weiter beschädigt werden.
Quelle: https://www.gamespot.com/articles/blizzards-departure-from-china-could-cost-it-44-million-thanks-to-a-netease-lawsuit/1100-6513481/?ftag=CAD-01-10abi2f.




