Bobby Kotick tritt am 29. Dezember als CEO von Activision Blizzard zurück

Bobby Kotick gibt seinen Rücktritt als Chef von Activision Blizzard bekannt

Bobby Kotick, CEO von Activision Blizzard, hat angekündigt, dass er am 29. Dezember von seinem Amt zurücktreten wird. Die Nachricht kommt zwei Monate, nachdem Microsoft das Unternehmen offiziell übernommen hat.

Während zuvor angekündigt wurde, dass Kotick bis 2023 CEO bleiben würde, um den Übergang von Microsoft zu Activision zu erleichtern, ging man davon aus (wenn auch nicht bestätigt), dass er die Position am 1. Januar 2024 verlassen würde. Sein tatsächlicher Abschiedstermin liegt jedoch in einigen Tagen früher, was bedeutet, dass Activision Blizzard 2024 zum ersten Mal seit über 30 Jahren ohne Kotick an der Spitze beginnen wird.

Microsoft hat Koticks Nachfolger noch nicht benannt

Microsoft hat Koticks Nachfolger noch nicht benannt. Laut The Verge werden bis März auch mehrere andere Führungskräfte von Activision das Unternehmen verlassen, darunter Blizzard- und King-Vizepräsident Humam Sakhnini sowie Kommunikationsdirektorin Lulu Meservey.

Vorerst werden die verbleibenden Führungskräfte von Activision Blizzard, wie Vizepräsident Thomas Tippl, Blizzard-Präsident Mike Ybarra und King-Präsident Tjodolf Sommestad, der neuen Führung von Microsoft Gaming, nämlich dem Vorstandsvorsitzenden von Microsoft Gaming, Bericht erstatten. Inhalte aus Spielen und Studios, Matt Booty.

Bobby Koticks Botschaft an die Mitarbeiter

In einer E-Mail an die Mitarbeiter zu seinem bevorstehenden Abgang drückte Bobby Kotick seine Wertschätzung für die Jahre aus, in denen er das Unternehmen geführt und die Welt der Videospiele verändert hat. Er drückte auch sein Vertrauen in Microsoft für die Zukunft des Unternehmens nach seinem Ausscheiden aus.

Bobby Koticks Vermächtnis bei Activision Blizzard

Bobby Kotick wurde 1991 CEO von Activision und war maßgeblich am Wachstum des Unternehmens zu einem der größten Verlage der Branche beteiligt. Trotz des enormen finanziellen Erfolgs, den er für das Unternehmen arrangierte, wurde Kotick dafür kritisiert, den Markt mit beliebten Franchises wie Call of Duty und Guitar Hero zu sättigen. Zuletzt geriet er während des Activision Blizzard-Skandals um sexuellen Missbrauch/Diskriminierung, der im Sommer 2021 begann, in die Kritik.

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Quelle: www.gameinformer.com