David Harbour, der berühmte Schauspieler, sprach über seine Erfahrungen bei der Arbeit am Videospiel Alone in the Dark. Seiner Meinung nach war der Motion-Capture-Prozess im Spiel begrenzt und er würde gerne an einem Projekt teilnehmen, das mehr Möglichkeiten in diesem Bereich bietet.
Ein „limitiertes“ Spiel
Während eines Interviews im Podcast „Happy Sad Confused“ sprach Harbour über seine Rolle im neuen Spiel „Alone in the Dark“, in dem er an der Seite der Schauspielerin Jodie Comer die Hauptrolle spielt. Er stellte jedoch klar, dass sie bei dem Projekt nicht zusammengearbeitet hätten. Harbour zeigte sich neugierig auf das Endergebnis und nannte das Alone in the Dark-Franchise „seltsam“. Er wies darauf hin, dass er trotz der verschiedenen Iterationen und früheren „schrecklichen“ Spiele begeistert sei, Teil dieser Gaming-Renaissance zu sein.
Ein begrenzter Erfassungsprozess
Trotz seiner Begeisterung verriet Harbour, dass der Motion-Capture-Prozess in „Alone in the Dark“ nicht so weit fortgeschritten war, wie er es sich gewünscht hätte. Er erklärte, dass seine Teilnahme aus einer Motion-Capture-Aufnahme in einem Raum mit Sensoren auf seinem Gesicht bestand. Er sagte, die Tatsache, dass seine Bewegungen nicht erfasst wurden, „macht ihm ein wenig Angst“, weil er keinen Einfluss auf die körperlichen Bewegungen seines Charakters im Spiel habe.
Zukünftige Projekte
Harbour lässt sich jedoch nicht entmutigen und sagte, er würde gerne an Videospielen teilnehmen, die mehr Motion-Capture-Möglichkeiten bieten, und nannte als Beispiel den Designer Cory Barlog und seine Arbeit an God of War. Er zeigte Interesse an Spielen, bei denen sich Schauspieler bewegen und mit Objekten in ihrer Umgebung interagieren können, anstatt nur ihre Gesichter zu scannen.
Abschließend betonte David Harbour, dass er, auch wenn er seine Teilnahme an „Alone in the Dark“ zu schätzen weiß, nach ehrgeizigeren Videospielprojekten strebt, zu denen er dank Motion-Capture mehr beitragen kann.
Quelle: www.gamespot.com





