Die ersten Olympischen E-Sport-Spiele 2025 in Saudi-Arabien
Dank einer neuen Vereinbarung zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee und dem Königreich Saudi-Arabien werden 2025 die ersten Olympischen Spiele im E-Sport der Geschichte im Nahen Osten stattfinden. Diese Veranstaltung im Jahr 2025 ist der erste Teil der 12-Jahres-Vereinbarung zwischen dem IOC und dem Nationalen Olympischen Komitee Saudi-Arabiens. Die endgültigen Details zu Ort und Datum der nächsten Veranstaltung wurden jedoch noch nicht bekannt gegeben.
Partnerschaften mit Videospielunternehmen für die E-Sport-Olympiade 2025
Laut der französischen Tageszeitung L’Equipe verhandeln Videospielunternehmen wie Capcom, Riot Games und Epic Games über Partnerschaften mit dem IOC für die Veranstaltung im nächsten Jahr. Wenn diese Deals zustande kommen, könnten Titel wie Street Fighter 6, League of Legends und Rocket League in die E-Sport-Olympiade im Jahr 2025 aufgenommen werden. Saudi-Arabien ist bereits ein wichtiger Investor in Videospielunternehmen wie Embracer, EA, Take-Two und Activision Schneesturm. Darüber hinaus ist Saudi-Arabien Nintendos größter externer Investor und besitzt 8 % des Videospiel-Verlagsriesen.
Offizielle Statements zu den E-Sport-Olympiaden in Saudi-Arabien
„Wir sind eine junge Nation mit mehr als 23 Millionen Spielern, die mit neuem Denken und Partnerschaften in die Zukunft blicken“, sagte Prinz Abdulaziz bin Turki Al Faisal. „Mit der Unterstützung Seiner Königlichen Hoheit Prinz Mohammed bin Salman bin Abdulaziz Al Saud, Kronprinz und Premierminister, hat sich unser Königreich zu einem globalen Zentrum für professionelle E-Sport-Events entwickelt. Die Ausrichtung dieser Veranstaltung ist das Ergebnis einer reichen Vergangenheit, einer aufregenden Gegenwart und einer vielversprechenden Zukunft für die Branche im Königreich. Dies ist ein natürlicher Schritt für unsere jungen Sportler, unser Land und die globale E-Sport-Community. »
Das Engagement im E-Sport ist der jüngste Schritt in den Bemühungen Saudi-Arabiens, sein durch schwere Menschenrechtsverletzungen gegen Frauen und LGBT-Personen geschädigtes Image wiederherzustellen. Prinz Mohammed bin Salman selbst wurde mit dem Tod und der Zerstückelung des Journalisten Jamal Khashoggi im Jahr 2018 in Verbindung gebracht. Solange Organisationen wie das IOC und die WWE jedoch bereit sind, Geld von Saudi-Arabien anzunehmen, um Veranstaltungen im Land zu organisieren, sind die Bemühungen des Königreichs erfolglos sich in einem positiveren Licht zu präsentieren, scheint sich auszuzahlen.
Quelle: www.gamespot.com





