World of Warcraft Classic bekommt offizielle Hardcore-Server
World of Warcraft Classic wird noch vor Ende des Sommers offizielle “Hardcore”-Server erhalten. Am 29. Juni geht ein öffentlicher Testrealm-Build für die Permadeath-Version des Spiels live. Die offizielle Version von Blizzard wird einige wesentliche Unterschiede zu dem beliebten Community-Spielmodus aufweisen, aber den Spielern weitgehend die Entscheidung überlassen, wie sie die Herausforderung angehen wollen.
Keine Einschränkungen bei Gruppierung und Auktionshaus
In einem Gruppeninterview mit den WoW Classic-Teammitgliedern Josh Greenfield und Nora Valletta enthüllte Blizzard, dass die offiziellen Hardcore-Server nicht viele der Einschränkungen haben werden, die das Hardcore-Add-on definiert haben. Die meisten Einschränkungen bei der Gruppierung, die Nutzung des Auktionshauses, das Bitten um Hilfe von anderen Spielern, der Handel mit Gegenständen und das Abschließen von Dungeons vor Level 60 werden wegfallen. Blizzard überlässt den Spielern die Wahl, welche weiteren Einschränkungen sie wünschen, um die Levelreise noch herausfordernder zu gestalten.
Neue Sicherheitsmaßnahmen gegen Griefing
Auf den Hardcore-Servern werden einige Sicherheitsmaßnahmen gegen Spieler, die anderen den Spaß verderben wollen, implementiert. Das Markieren für PvP wird aktualisiert, um es zu einer bewussten Entscheidung zu machen. Quests, die Spieler unfreiwillig für PvP markieren, wurden neu gestaltet. Die Möglichkeit, hochstufige Gegner in niedrigstufige Zonen zu kiten, wurde behoben. Außerdem werden bestimmte Quest-NPCs über Schutzmaßnahmen verfügen, um Spieler der gegnerischen Fraktion daran zu hindern, sie zu töten und Quests abzugeben.
Klassenspezifische Änderungen
Es gibt auch ein paar klassenspezifische Änderungen auf den Hardcore-Servern. Paladine können bestimmte Fähigkeiten nicht verwenden, um sich aus der tödlichen Gefahr herauszuteleportieren. Auferstehungsfähigkeiten wie Warlock Soulstones, Shaman Reincarnation oder Druid’s Rebirth Battle Resurrection funktionieren nicht auf Hardcore-Servern. Blizzard betont jedoch, dass es keine Balanceänderungen für die betroffenen Klassen geben wird.
Permadeath und PvP
Der Tod auf einem Hardcore-Realm führt dazu, dass der Charakter zu einem permanenten Geist wird und nicht in seinen Körper zurückkehren kann. Verstorbene Spieler haben die Möglichkeit, auf einem normalen Classic-Era-Server weiterzuspielen. PvP auf den Hardcore-Servern ist mit großen Risiken verbunden, da der Tod endgültig ist. Spieler haben die Möglichkeit, sich gegenseitig herauszufordern und das Ohr des Verlierers als Trophäe zu beanspruchen.
Eine entspannte und herausfordernde Reise
Blizzard betont, dass Hardcore-Server eine entspannte und herausfordernde Reise bieten. Es gibt keinen Zeitdruck, um Level 60 zu erreichen. Der Fokus liegt auf der Reise, nicht auf dem Ziel. Spieler können in ihrem eigenen Tempo spielen und werden ermutigt, es immer wieder zu versuchen, auch nach dem Tod.
Quelle: GameSpot.





