Die ersten E-Sport-Olympiade werden nächstes Jahr in Saudi-Arabien stattfinden, nach einer Zusammenarbeit zwischen dem Internationalen Olympischen Komitee und dem Saudischen Olympischen und Paralympischen Komitee. Dies markiert eine mutige Wende für das IOC angesichts der Kritik am saudischen Regime wegen seiner Menschenrechtsverletzungen, einschließlich der Kriminalisierung von Homosexualität und Einschränkungen der Frauenrechte.
Saudische Kontroversen und Investitionen
Die finanzielle Beteiligung des Saudi Arabian Public Investment Fund an großen E-Sport-Events hat eine Debatte ausgelöst, insbesondere im Zusammenhang mit der Finanzierung der diesjährigen E-Sport-Weltmeisterschaft. Einige Fans äußerten ihre Enttäuschung über die Aufnahme von Apex Legends in das Spiel, da das Spiel offen gegenüber sexueller Vielfalt sei und den Werten der saudischen Regierung widerspreche.
Britische eSports-Position
Der britische Wettkampfverband British eSports musste seine Partnerschaft mit der Saudi Esports Federation damit rechtfertigen, dass er die Bedeutung der Inklusivität im E-Sport hervorhob.
Ziele und Kritikpunkte der Esports-Olympiade
Die nächsten Olympischen Spiele im E-Sport werden eine Gelegenheit sein, die Kompatibilität zwischen den olympischen Werten und den für das Programm ausgewählten Spielen zu demonstrieren. Trotz der Kontroversen setzt sich das IOC weiterhin dafür ein, diese Veranstaltung als Chance für internationale E-Sportler zu fördern.
Die Partnerschaft zwischen dem IOC und dem Saudischen Olympischen und Paralympischen Komitee ist für einen Zeitraum von 12 Jahren geplant, mit regelmäßiger Programmierung der Olympischen Spiele im E-Sport. Die Entscheidung markiert einen radikalen Positionswechsel für das IOC, das den E-Sport noch vor sechs Jahren als unvereinbar mit den olympischen Werten ablehnte.
Das genaue Datum der nächsten E-Sport-Olympiade ist noch nicht bekannt, es ist jedoch sicher, dass vor Beginn der Veranstaltung weitere Informationen kommuniziert werden.
Quelle: www.eurogamer.net





