Dragon’s Dogma 2: PC-Leistungsproblem – Erklärungen und Lösungen

Dragon’s Dogma 2: Leistung auf dem PC und die Bedeutung der Hochskalierung

Leistungsprobleme bei Dragon’s Dogma 2

Dragon’s Dogma 2 ist ein großartiges Spiel, aber die Leistung war von Anfang an ein Problem, insbesondere auf dem PC. Capcom erklärte, dass NPCs individuell von Ihrer CPU simuliert werden, was dieses Spiel unglaublich abhängig von Ihrer CPU macht. Spielen Sie das Spiel eine Stunde lang und Sie werden feststellen, wie sehr das Spiel von diesem Ansatz profitiert. Wenn Sie jedoch nicht über eine High-End-CPU gepaart mit dem bestmöglichen RAM verfügen, kann es zu Problemen mit der Bildrate kommen, insbesondere in Städten. Selbst wenn Sie den besten Gaming-PC haben, den man für Geld kaufen kann, werden Sie immer noch einen Rückgang der Bildraten feststellen. Es ist eine Schande, denn diese Probleme hätten leicht vermieden werden können und es ist nicht allein die Schuld von Capcom.

Upscaling-Technologie und Bedeutung

In jeder Diskussion mit AMD oder Nvidia kommen wir immer auf das Gleiche zurück, wenn ich sie nach den Preisen von Grafikkarten frage: Moores Gesetz ist tot. Moores Gesetz war eine Theorie, nach der sich die Zahl der Prozessortransistoren bei gleichem Preis alle zwei Jahre verdoppeln würde. Ob GPU-Hersteller dies als Vorwand nutzen, um mehr für ihre Produkte zu verlangen, oder ob es tatsächlich wahr ist, spielt keine Rolle. Die Nachfrage nach anspruchsvolleren Grafiken wächst schneller als die Entwicklung der Hardware, die sie antreibt. Deshalb ist Upscaling so wichtig.

Dies ist ein großer Mangel und der einzige Grund, warum FSR weit hinter DLSS zurückbleibt, und der Abstand hat sich mit der Veröffentlichung von DLSS 3.0 und seiner AI-Frame-Generierungstechnologie noch weiter vergrößert. Und es ist wirklich eine Tragödie, dass Dragon’s Dogma 2 nicht mit dieser verfügbaren Technologie gestartet wurde, obwohl sie bereits in den Spieldateien vorhanden war. Im Grunde ersetzt die DLSS-Frame-Generierung vollständig die traditionelle Render-Warteschlange, die PC-Spiele seit Jahren unterstützt. Anstatt die CPU Frames zum Rendern durch die GPU generieren zu lassen, verwendet Nvidia Reflex, um die beiden Komponenten synchron zu halten, sodass die CPU die Rohdaten im Wesentlichen an die GPU weitergeben kann, die diese dann verwendet, um die Warteschlange Ende-zu-Ende auszuführen Rendern. Grundsätzlich ermöglicht DLSS 3.0 in einem CPU-beschränkten Spiel wie Dragon’s Dogma 2, dass sich die CPU auf die Simulation der Welt konzentrieren kann, während alles andere lokal auf Ihrer Grafikkarte erledigt wird.

Abschluss

Letztendlich unterstreicht Dragon’s Dogma 2 die Bedeutung der KI-Beschleunigung in kommenden AAA-Spielen und AMD muss seine Leistung verbessern, um mit Nvidia gleichzuziehen. Es geht derzeit nicht wirklich darum, ob eine Grafikkarte besser ist als eine andere – PC-Gaming hat diesen Punkt schon etwas überschritten. Wenn wir weiterhin Spiele haben wollen, die so gut aussehen und gleichzeitig über komplexe Physik-Engines und NPC-Navigation verfügen, geht es vor allem um die Weiterentwicklung der Technologie.

Quelle: www.ign.com