EA schliesst nach dem Verlust des FIFA-Namens einen grossen Deal mit der englischen Premier League ab


Berichten zufolge steht EA Sports kurz davor, einen neuen Sechsjahresvertrag mit der englischen Premier League im Wert von rund 488 Millionen Pfund zu vereinbaren – ein Vertrag, der mehr als doppelt so viel wert sein soll wie der ursprüngliche Vertrag.

Sky Sports berichtet, dass die Clubs am Freitag über den Deal informiert wurden, der voraussichtlich jährlich mehr als 80 Millionen Pfund einbringen wird. Im Gegenzug behält EA die Rechte an einigen der beliebtesten Teams der Welt, darunter Manchester City, Arsenal und Liverpool.

Der neue Deal spiegelt die Stärke der EPL wider, die sich dank ihrer lukrativen Fernsehverträge zur profitabelsten Liga der Welt entwickelt hat. Es hat die EPL zu einem internationalen Kraftpaket gemacht und es ihr ermöglicht, große Stars wie Erling Haaland zu stehlen.

Die Markenbekanntheit der EPL macht sie zu einem wichtigen Fang für EA, das kürzlich die FIFA-Lizenz verloren hat, nachdem die Gruppe Berichten zufolge rund 1 Milliarde US-Dollar gefordert hatte. Neben der ersten Namensänderung seit fast 30 Jahren verliert EA Sports FC den Zugang zur Weltmeisterschaft. EA hat jedoch Verträge mit Hunderten von Teams und Athleten sowie mehr als 30 Ligen unterzeichnet, die es ihm ermöglichen, reale Namen und Austragungsorte beizubehalten.

Dies gibt ihm einen wertvollen Vorteil gegenüber Konamis eFootball-Serie, die wertvolle Verträge mit Vereinen wie Barcelona, ​​Manchester United und Inter Mailand unterzeichnet hat, aber ansonsten in Bezug auf Lizenzen weit hinter EAs Fußball-Moloch zurückbleibt.

Die FIFA-Serie, die jetzt in EA Sports FC umbenannt wurde, war ein Moloch für EA, der dank seines stark monetarisierten FIFA Ultimate Team-Modus Milliarden von Dollar einbrachte. Es hat EA ermöglicht, profitabel zu bleiben, auch wenn sich seine traditionellen Veröffentlichungen verlangsamt haben.

Unsere Rezension von FIFA 23 nannte es einen „bombastischen Schwanengesang für die Serie“, kritisierte jedoch die mangelnde Aufmerksamkeit für Modi außerhalb von FUT.

„EAs spartanische Herangehensweise an die Modi, die kein Geld verdienen, stellt sicher, dass FIFA 23 ein allzu bekanntes Biest aus den Vorjahren ist, und der offensive Fokus von Ultimate Team auf Mikrotransaktionen nimmt ihm weiterhin viel Spaß“, schrieben wir.

EA behauptet, dass das Fehlen von Lizenzbeschränkungen der Serie mehr kreative Freiheit bieten wird. Wir werden uns selbst davon überzeugen können, wenn EA Sports FC später in diesem Jahr startet.

Kat Bailey ist Senior News Editor bei IGN sowie Co-Moderatorin des Nintendo Voice Chat. Haben Sie einen Tipp? Sende ihr eine DM an @the_katbot.



Quelle : https://www.ign.com/articles/ea-strikes-big-money-deal-with-english-premier-league-after-losing-fifa-name