Durchgesickerte Informationen zur PS5 Pro
Die lang erwartete PS5 Pro wurde (sozusagen) bestätigt, nachdem Spezifikationen und interne Dokumente online durchgesickert sind. Die PS5 Pro wird in Anlehnung an den ursprünglichen Codenamen der PS4 Pro, „Neo“, „Trinity“ genannt und bietet eine deutliche technische Verbesserung gegenüber dem Basismodell der PS5, das fast vier Jahre alt ist. Während sich viele darauf konzentrieren, wie viele Teraflops die PS5 Pro verarbeiten kann, werden wir die durchgesickerten Spezifikationen behandeln und erklären, wie sie sich auf Spiele auswirken, die auf der Maschine laufen, und gleichzeitig die geheime neue „PlayStation Spectral Super Resolution“ erläutern.
CPU und GPU
Die kleinste Änderung gegenüber dem Basismodell besteht zweifellos darin, dass die PS5 Pro offenbar denselben Zen 2-basierten 8-Core-16-Thread-AMD-Prozessor wie die aktuelle PS5 verwenden wird. Den durchgesickerten Dokumenten zufolge würde die PS5 Pro durch einen „CPU-Hochfrequenzmodus“ eine leichte Verbesserung bieten, was einer Steigerung von rund 10 % gegenüber der 3,5-GHz-Geschwindigkeit des Originals entspricht. Die wahre Magie geschieht auf der GPU. Den Notizen zufolge soll die PS5 Pro über 60 Compute Units (CU) verfügen, verglichen mit den aktuellen 36 CU der PS5. Dies würde theoretisch zu einer Steigerung der Grafikleistung um 67 % im Vergleich zur „Standard“-PS5 führen. Darüber hinaus basiert die GPU selbst mit ziemlicher Sicherheit auf der neueren RDNA3-Architektur der aktuellen Radeon 7000-Karten von AMD.
Erinnerung und „geheime Soße“
Auf der Speicherseite hat Sony den 16 GB RAM für die PS5 Pro auf 18 GB erhöht und damit die Systembandbreite um 28 % erhöht. Ein entscheidender Gewinn für die Verbesserungen und das Geheimrezept der PS5 Pro. Dieses dedizierte maschinelle Hardware-Lernen steigert die Bildqualität von Spielen und ermöglicht eine höhere Qualität als 4K mit geringeren Auswirkungen auf Leistung und Bandbreite. Die Raytracing-Funktion der neuen GPU ermöglicht unter bestimmten Umständen eine bis zu vierfache Leistungssteigerung.
Zusammenfassend bietet die PS5 Pro nahezu die gleiche CPU-Leistung wie ihr Nicht-Pro-Vorgänger, kombiniert mit schnellerem Speicher und einer 67 % schnelleren GPU. Die neue Architektur verspricht eine 45-prozentige Verbesserung der Rohrasterleistung mit der PS5 Pro. Diese Verbesserungen führen zu qualitativ hochwertigeren Spielen auf dem Bildschirm, selbst wenn sie den 4K-Standard übertreffen.
Quelle: www.ign.com





