Flaming Fowl, der Entwickler des Kartenspiels Fable Fortune und der gefeierten Videospieladaption von Gloomhaven, hat sein neues Projekt vorgestellt – aber auch angekündigt, dass die Entwicklung eingestellt wird, und bestätigte gleichzeitig Entlassungen im Studio.
Flaming Fowl und Eisenmarkiert
Flaming Fowl, 2016 von ehemaligen Mitgliedern des ursprünglichen Fable-Studios Lionhead Studios gegründet, kündigte sein neues Projekt Ironmarked an, ein Koop-Rollenspiel für 1–3 Spieler mit rundenbasierten Kämpfen, sowie den Start einer Demo.
Flaming Fowl folgte der Ankündigung von Ironmarked jedoch mit weniger erfreulichen Nachrichten und erklärte, dass die Produktion aufgrund mangelnder Finanzierung in der Spielebranche auf Eis gelegt wurde und das Studio seine Größe verkleinern und sich von bestimmten Mitarbeitern trennen müsse.
Die ungewisse Zukunft von Flaming Fowl
Craig Oman, CEO von Flaming Fowl, erläuterte in einem Interview mit VGC die Gründe für die Pause und die Personalentlassungen von Ironmarked. Mangelnde Finanzierung führte zu Massenentlassungen, wodurch das Team von 30 auf nur neun Personen schrumpfte.
Trotz der schwierigen Situation entschloss sich Flaming Fowl, eine Demo von Ironmarked zu veröffentlichen, in der Hoffnung, das Interesse an dem Projekt aufrechtzuerhalten und neue Investoren zu gewinnen, die das Spiel in Zukunft finanzieren.
Hoffe auf Ironmarked
Laut Flaming Fowls Ironmarked-Ankündigung gibt es einen Hoffnungsschimmer, dass das Spiel in Zukunft über Wunschlisten auf Steam finanziert werden könnte, was das Interesse der Spieler zeigt. In der Zwischenzeit wird sich das Studio auf ein kleines, selbstfinanziertes Strategiespiel konzentrieren und hofft, es bis Ende des Jahres veröffentlichen zu können.
Die aktuelle Situation von Flaming Fowl spiegelt ein wiederkehrendes Problem in der Spielebranche wider, nämlich mangelnde Investitionen für neue Projekte. Die finanziellen Schwierigkeiten der Entwicklungsstudios haben sich im vergangenen Jahr verschärft, was für viele vielversprechende Projekte schädliche Folgen hatte.
Quelle: www.eurogamer.net





