GAME beendet sein Inzahlungnahmeprogramm für physische Videospiele
GAME, Großbritanniens größter Videospielhändler, wird seinen Kunden ab nächsten Monat den Handel mit physischen Videospielen nicht mehr gestatten, teilten Mitarbeiter gegenüber Eurogamer mit.
Dieser Service soll am 16. Februar enden, wobei der verbleibende gebrauchte Lagerbestand weiterhin verkauft wird, bis er erschöpft ist.
Die Mitarbeiter von GAME wurden über die Änderung informiert und Eurogamer bestätigte diese Informationen bei mehreren Filialen des Einzelhändlers im ganzen Land. Für weitere Informationen haben wir GAME direkt kontaktiert.
Eine neue Richtlinie, die sich auf den Austausch von Videospielen auswirkt
Es ist derzeit ungewiss, wann GAME diese Änderung im Detail bekannt geben will, aber wenn Sie physische Spiele haben, die Sie nicht mehr haben möchten, haben uns die Mitarbeiter mitgeteilt, dass Sie noch einen Monat Zeit haben, um sie in Ihre Filiale vor Ort zu bringen.
Auf der Website von GAME heißt es, dass die Kette derzeit „die meisten Konsolen, Spiele und Gaming-Zubehör“ akzeptiert – jedoch nichts „Retro“ (was angeblich Spiele von PlayStation 2 und älter einschließt).
Bei GAME kann der Umtausch in ein Guthaben oder eine Geschenkkarte umgewandelt werden. Dies unterscheidet sich von CEX, der anderen großen britischen Second-Hand-Videospielkette, die immer noch Bargeld anbietet (allerdings in geringerem Umfang als Ladenguthaben).
GAME konzentriert sich auf den Verkauf physischer Videospiele
„Videospiele sind unser Kerngeschäft und wir werden die letzten sein, die physische Videospiele verkaufen“, sagte Firmenchef Nick Arran letztes Jahr gegenüber der Eurogamer-Schwesterseite GamesIndustry.biz. „Wir sehen unseren Platz auf dem Markt als Beweis dafür, dass es einen Platz für das Physische gibt, sei es für Sammlereditionen, die wir als Vinyl von Videospielen betrachten, oder für Weihnachtsgeschenke, für die wir keinen Downloadcode anbieten möchten.“ . »
Gleichzeitig stieg GAME auch in den Spielzeugmarkt ein, darunter Lego-Sets und Sammelkarten.
GAME ist seit 2019 Teil der Frasers Group, als das Unternehmen ein Übernahmeangebot im Wert von 52 Millionen Pfund annahm. Seitdem hat die Kette eine Reihe eigenständiger Filialen verloren, konnte aber durch Konzessionen in anderen Filialen der Frasers Group wie Sports Direct und House of Fraser weitere hinzugewinnen. Insgesamt verfügt GAME mittlerweile über mehr als 300 Filialen im ganzen Land.
Quelle: www.eurogamer.net





