Das Entwicklungsteam von Baldur’s Gate 3 wurde nach der Covid-Pandemie und der russischen Invasion in der Ukraine neu organisiert
CEO Swen Vincke gab bekannt, dass die Covid-Pandemie und die russische Invasion in der Ukraine die größten Rückschläge bei der Entwicklung von Baldur’s Gate 3 waren.
In einem Interview mit dem Edge-Magazin erklärte Vincke, wie Larian ein Studio in St. Petersburg, Russland, schloss und „mit Botschaften kämpfen“ musste, um Personal zu verlegen.
Personalverlagerung und Aufbau eines eigenen Teams
Um den Umzug zu erleichtern, wurde ein gemeinsames Team aus den Studiobetriebs-, Finanz- und Rechtsteams des Entwicklers gebildet.
Mehr als 90 % der Mitarbeiter des St. Petersburger Teams wurden nach erheblichen Anstrengungen in andere Larian-Studios verlegt.
Auswirkungen auf die Entwicklung und den Erfolg des Spiels
Dieser Umzug führte zu Verzögerungen in der Spielentwicklung, da er die Teamdynamik störte.
Der Erfolg von Baldur’s Gate 3 war jedoch unbestreitbar und gewann zahlreiche prestigeträchtige Auszeichnungen.
Das Team musste an zahlreichen Preisverleihungen teilnehmen, was den Entwicklungsprozess behinderte.
Integration von Modding-Tools und nächster Schritt
Larian plant, dem Spiel im September Modding-Tools hinzuzufügen, die den Spielern die Möglichkeit geben, ihr Spielerlebnis individuell anzupassen.
Vincke betonte, dass dieser Schritt eine echte Eigentumsübertragung des Spiels an die Spieler darstellen wird, was eine breitere Kreativität und Aneignung des Baldur’s Gate 3-Universums ermöglicht.
Quelle: www.eurogamer.net





