Die Game Developers Association International (IGDA) hat die Videospielbranche aufgefordert, mehr zu tun, um Entwicklerjobs zu schützen und weitere Entlassungen zu verhindern.
Die Herausforderungen des Arbeitsplatzschutzes in der Videospielbranche
Unter Berufung auf „mehr als 8.700“ Arbeitsplatzverluste allein in diesem Jahr sagte die IGDA, dass „die Schwere dieser Situation und ihre Auswirkungen auf die Branche nicht hoch genug eingeschätzt werden können“ und forderte die Studioleiter auf, „in ihren Organisationen nachhaltige Maßnahmen zu ergreifen, um Unnötiges zu vermeiden.“ Entlassungen.“
„Entwickler sind berechtigterweise um die Stabilität ihrer Karriere und der Branche insgesamt besorgt“, heißt es in einer Erklärung der Organisation. „Talentierte Personen, insbesondere solche aus traditionell marginalisierten Gemeinschaften, suchen aufgrund der Instabilität möglicherweise nach Möglichkeiten außerhalb der Videospielbranche, was zu Qualifikationsdefiziten und einer Unterrepräsentation verschiedener Bevölkerungsgruppen führt. »
IGDA-Unterstützungsmaßnahmen
Um eine widerstandsfähige und florierende Branche zu fördern, müssen die Studios nachhaltiges Wachstum besser planen und aufhören, Talente aus ihren eigenen Unternehmen und der Branche insgesamt zu verdrängen. »
Die IGDA hat mehrere Supportressourcen für Entwickler zusammengestellt, die von Entlassungen betroffen sind, und bietet den Betroffenen eine kostenlose Mitgliedschaft und vorrangiges Mentoring an.
Gemeinsam können wir die aktuellen Herausforderungen, vor denen Entwickler und die Branche als Ganzes stehen, mit Belastbarkeit und Einfühlungsvermögen meistern und gleichzeitig eine nachhaltige Zukunft für Spiele und alle, die sie entwickeln, aufbauen. »
Die Frage der Gewerkschaftsbildung in der Videospielbranche
Die IGDA-Erklärung erfolgt nach mehr als 15.000 Stellenkürzungen und Studioschließungen in den letzten 18 Monaten, zuletzt im Zusammenhang mit Possibility Space, wo Gründer Jeff Strain die Schließung des Studios auf vertrauliche Leaks eines Teils der Mitarbeiter zurückführte.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich in den letzten Monaten mehr Sektoren in Richtung einer gewerkschaftlichen Organisierung bewegt haben. Der Just-Cause-Entwickler Avalanche ist das jüngste Unternehmen, das Pläne zum Abschluss eines Tarifvertrags mit schwedischen Gewerkschaften bestätigt hat, um „Rahmenbedingungen“ für Arbeitnehmerrechte zu standardisieren, darunter Löhne, Sozialleistungen, Einfluss der Arbeitnehmer und professionelle Unterstützung.
Chris Dring von GamesIndustry.biz hat sich kürzlich die Entlassungen bei Eurogamer genauer angesehen und Einblicke in die genauen Vorgänge gegeben.
Quelle: www.eurogamer.net





