Insomniac Games Hack: Details von der Ransomware-Gruppe Rhysida enthüllt
Letzte Woche gab die Ransomware-Gruppe Rhysida bekannt, dass sie Marvels Spider-Man 2-Entwickler Insomniac Games gehackt hatte. Sie veröffentlichten Bilder, um ihre Behauptung zu beweisen, und forderten von Sony innerhalb von sieben Tagen 50 Bitcoins – oder etwa 2 Millionen US-Dollar – oder sie würden preisgeben, was sie entdeckt hatten, wie CyberDaily berichtet. Nachdem Sony sich weigerte, der Aufforderung nachzukommen, veröffentlichte die Gruppe mehr als ein Terabyte gehackter Daten zu Insomniac Games.
Laut VideoGamesChronicle über CyberDaily umfasst das Leck insgesamt mehr als 1,3 Millionen Dateien mit insgesamt 1,67 Terabyte an Daten. Die durchgesickerten Daten umfassen Informationen über Marvels Spider-Man, zukünftige Insomniac Games-Titel, Veröffentlichungspläne sowie private Mitarbeiterinformationen wie Steuer- und Beschäftigungsformulare, interne Unternehmensnachrichten und vieles mehr. Game Informer wird keine gehackten Informationen offenlegen.
Gezielter Angriff
CyberDaily kontaktierte Rhysida und erfuhr, dass die Ransomware-Gruppe speziell auf Insomniac Games abzielte. „Ja, wir wussten, wen wir angriffen“, sagte ein Rhysida-Sprecher der Veröffentlichung per E-Mail. Die Gruppe teilte CyberDaily außerdem mit, dass ihre Motivation für den Hack finanzieller Natur sei.
Insomniac Games hat gerade Marvel’s Spider-Man 2 veröffentlicht, das gut angenommen wurde – mehr darüber erfahren Sie in der Rezension von Game Informer hier. Das Studio enthüllte 2021 auch Marvel’s Wolverine und stellte dieses Jahr klar, dass das Spiel im selben Universum wie Marvel’s Spider-Man spielt.
Folgen des Lecks
Das massive Datenleck von Insomniac Games hat schwerwiegende Folgen für den Entwickler. Dieser Angriff zeigt potenzielle Sicherheitslücken in der Videospielbranche auf und gefährdet die Vertraulichkeit der persönlichen Daten der Mitarbeiter sowie zukünftige Projekte des Unternehmens.
Es ist wichtig, dass Spieleherausgeber und Softwareentwickler ihre Sicherheitsmaßnahmen verstärken und fortschrittlichere Datenschutzprotokolle implementieren, um solche Angriffe in Zukunft zu verhindern.
Quelle: www.gameinformer.com





