Geoff Keighleys Summer Game Fest setzt sich gegenüber der E3 durch
Geoff Keighley, bekannt für seine Arbeit bei The Game Awards, hat seit drei Jahren eine Alternative zur E3 in Form des Summer Game Fest entwickelt. Nach einem chaotischen Debüt im Jahr 2020 hat Keighley jedoch hart daran gearbeitet, die Veranstaltung zu verbessern und sie in einer schwierigen Zeit, geprägt von der COVID-19-Pandemie, erfolgreich auf die Beine zu stellen.
Die Veranstaltung wurde 2021 auf sechs Wochen verkürzt und 2022 direkt auf die E3 ausgerichtet, die aufgrund der Pandemie erneut abgesagt wurde. Keighleys SGF 2022 richtete sich auch an Industrie und Medien mit einer speziellen persönlichen Veranstaltung, Play Days, die Journalisten die Möglichkeit gab, viele der angekündigten Titel zu spielen und darüber zu berichten.
Das Summer Game Fest passt gut mit The Game Awards im Dezember und einer Partnerschaft mit der Gamescom im August zusammen. Inzwischen hat die E3 aufgrund von Versäumnissen der ESA, die Show vor Jahren zu bewerten und weiterzuentwickeln, an Bedeutung verloren. Ironischerweise hat Nintendo den Weg zur digitalen Präsentation geebnet, indem es nun eine maßgeschneiderte Online-Präsentation demonstrierte, die direkt das Publikum anspricht und mit Kunden kommunizieren kann, ohne die damit verbundenen Kosten und logistischen Probleme (oder das Risiko peinlicher Ausrutscher auf der Bühne).
In Anbetracht dieser Entwicklungen stellt sich die Frage, ob dies das Ende der Fahnenstange für die E3 ist. Eine Umfrage auf Nintendolife zeigt, dass die meisten Teilnehmer glauben, dass die E3 bereits vor langer Zeit ihr Ende gefunden hat.
Geoff Keighley führt die Gaming-Branche an
Geoff Keighley hat sich als ein begeisterter und vor allem kompetenter MC für die Gaming-Branche erwiesen. Im Gespräch mit GamesIndustry.biz räumt der Präsident und CEO der ESA, Stanley Pierre-Louis, ein, dass die Marketingbedürfnisse der Branche “bereits vor der COVID-19-Pandemie zu entwickeln begannen”, die ESA jedoch außergewöhnlich langsam auf diese sich ändernden Zeiten reagierte.
Auf die direkte Frage, ob es einen Plan für die Rückkehr der E3 im Jahr 2024 gibt, antwortete Pierre-Louis: “Wir sind bestrebt, eine Branchenplattform für Marketing und Konferenzen bereitzustellen, aber wir möchten sicherstellen, dass wir die richtige Balance finden, die den Anforderungen der Branche entspricht.”
Ist das das Ende für die E3?
Die Umfrage auf Nintendolife zeigt, dass die meisten Teilnehmer glauben, dass die E3 bereits vor langer Zeit ihr Ende gefunden hat. Eine vollständige Überholung, die den ESA-Mitgliedern eine einzigartige und überzeugende Gelegenheit bietet, die Investition lohnenswert zu machen, wäre eine Lösung für die Zukunft. Ansonsten scheint es, dass das Summer Game Fest von Geoff Keighley die Gaming-Branche anführt und eine starke Alternative zur E3 darstellt.
Letztendlich ist die Gaming-Branche einer sich ständig verändernden Landschaft ausgesetzt, und es ist wichtig, dass die Veranstaltungen den sich ändernden Bedürfnissen gerecht werden. Das Summer Game Fest hat gezeigt, dass es sich anpassen und verbessern kann, während die E3 möglicherweise nicht in der Lage ist, Schritt zu halten.
Fazit
Geoff Keighley und sein Summer Game Fest haben sich als starke Alternative zur E3 etabliert und führen die Gaming-Branche an. Während die ESA versucht, die E3 neu zu erfinden, könnte es sein, dass die Veranstaltung bereits vor langer Zeit ihr Ende gefunden hat. Die Zukunft der Gaming-Events wird sich weiterentwickeln, und es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Branche anpasst.
Bild: ESA
Quelle: Nintendolife





