Streik bei Ubisoft: Mehr als 700 Mitarbeiter mobilisiert
Mehr als 700 gewerkschaftlich organisierte Ubisoft-Mitarbeiter, die in den französischen Studios des Unternehmens arbeiteten, beteiligten sich an einem eintägigen Streik, nachdem die jährlichen Lohnverhandlungen gescheitert waren.
Der von der französischen Gewerkschaft der Videospielarbeiter (STJV) organisierte Streik fand am 14. Februar in den Ubisoft-Studios in Paris, Montpellier, Annecy, Lyon und Bordeaux statt. Der STJV forderte Anfang des Monats Maßnahmen und sagte, die jährlichen Lohnverhandlungen seien zu einem unbefriedigenden Ergebnis gekommen.
Die Forderungen des STJV
Der STJV warf dem Ubisoft-Management vor, „das zweite Jahr in Folge ein Budget für Erhöhungen unter der Inflationsrate“ anzubieten, und sagte, das Unternehmen verstecke sich hinter einer „rein willkürlichen Kostensenkungspolitik“. Die Gewerkschaft kritisierte zudem die vielfach defizitäre Führung des Managements und mangelnde Rücksichtnahme gegenüber den Mitarbeitern.
Folgen des Streiks
Nach dem Streik teilte der STJV in den sozialen Medien ein Update mit, dass fast 700 Ubisoft-Mitarbeiter am landesweiten Streik teilgenommen hätten. Die Gewerkschaft betonte die Bedeutung der Mobilisierung und dankte Kollegen aus anderen Unternehmen und Studenten, die gekommen waren, um die Bewegung zu unterstützen.
Die Anliegen des STJV
Der STJV äußerte Bedenken hinsichtlich der Behandlung der Mitarbeiter und verwies auf ein Unternehmen, das trotz schlechter Führung weiterhin Gewinne erwirtschaftet. Diese Kritik erfolgt vor dem Hintergrund, dass die Videospielbranche seit Jahresbeginn mit zahlreichen Stellenkürzungen konfrontiert war, was die Schwierigkeiten verdeutlicht, mit denen die Arbeitnehmer in diesem Sektor konfrontiert sind.
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Quelle: www.eurogamer.net





