Microsoft plant, Sega-Spiele plattformübergreifend anzubieten.

Gerichtsdokumente haben enthüllt, dass Microsoft geplant hatte, die Multiplattform-Spiele von Sega zu behalten, wenn das Unternehmen gekauft worden wäre. Das Strategiedokument wurde während des laufenden Prozesses zwischen der Federal Trade Commission und Microsoft veröffentlicht, um das Schicksal der 69-Milliarden-Dollar-Übernahme von Activision Blizzard durch Xbox zu klären. Microsoft hatte seinen Betriebsplan für Sega vorgelegt, der vorsah, dass alle erworbenen Spiele und Franchises plattformübergreifend auf allen relevanten Plattformen entwickelt und verkauft werden sollten. Bisher exklusive PlayStation- und Nintendo-Titel sollten auf die Xbox gebracht werden und zukünftige Titel zusätzlich auf anderen relevanten Plattformen veröffentlicht werden. Microsoft hatte nicht vor, Sega-Spiele wie Sonic exklusiv auf der Xbox zu machen, sondern plante, sie weiterhin plattformübergreifend anzubieten und Exklusivspiele auf die Xbox zu bringen. Microsoft hatte sich verpflichtet, die Multiplattform von Call of Duty für mindestens ein Jahrzehnt beizubehalten, wenn es Activision Blizzard kauft. Diese Anmerkung zu seinem Plan für Sega untermauert Microsofts Argument. Laut einer E-Mail wandte sich Xbox-Chef Phil Spencer gezielt an Amy Hood, CFO von Microsoft, und Satya Nadella, CEO von Microsoft, um die Genehmigung für die Kontaktaufnahme mit Sega und die Übernahme seiner Gaming-Studios einzuholen. Microsoft-GM David Hampton antwortete einfach mit „Game on“ auf diese E-Mail.