Microsoft verzeichnet im zweiten Quartal 2024 einen Anstieg der Videospielumsätze um 49 %

Microsoft verzeichnet ein massives Wachstum in seiner Videospielsparte

Microsoft gab seine Finanzergebnisse für das zweite Quartal 2024 bekannt und meldete erhebliche Umsatzsteigerungen in seiner Videospielsparte, darunter einen massiven Umsatzanstieg von 61 % mit Xbox-Inhalten und -Diensten nach der 69-Milliarden-Dollar-Übernahme von Activision Blizzard.

Laut der Ergebnisveröffentlichung für das zweite Quartal stiegen die Videospieleinnahmen von Microsoft im Vergleich zum Vorjahresquartal um 49 %, wobei das Unternehmen einen Anstieg der Einnahmen aus Inhalten und Xbox-Diensten um 61 % verzeichnete – darunter auch Einnahmen aus Produkten wie dem Game Pass – sowie eine Umsatzsteigerung von drei Prozent mit Xbox-Hardware.

Auswirkungen der Übernahme von Activision Blizzard

Es überrascht nicht, dass die Übernahme von Activision Blizzard durch Microsoft ein wichtiger Wachstumstreiber im zweiten Quartal war und der Deal zu einem Umsatz von knapp über 2 Milliarden US-Dollar beitrug. Betriebskosten und andere Kosten – einschließlich Transaktions- und Integrationskosten – führten jedoch aufgrund der Activision Blizzard-Übernahme zu einem Betriebsverlust von 440 Millionen US-Dollar.

Die Videospielsparte von Microsoft macht einen wachsenden Anteil seines Geschäfts aus

Wie The Verge feststellte, bedeuten die neuesten Zahlen von Microsoft, dass Videospiele nun das drittgrößte Geschäft des Unternehmens darstellen und im letzten Quartal einen Umsatz von mehr als 7,1 Milliarden US-Dollar beisteuerten.

Konsequenzen für Microsoft-Videospielteams

Die starken Umsatzergebnisse im Bereich Videospiele folgen auf die Ankündigung von letzter Woche, dass Microsoft 1.900 Mitarbeiter in seinen Videospielteams entlassen wird, wobei alle Mitarbeiter von Activision Blizzard, ZeniMax und Xbox betroffen sind. Damals sagte Xbox-CEO Phil Spencer, dass die Kürzungen, die rund acht Prozent der gesamten Videospielbelegschaft von Microsoft ausmachen, eine „schmerzhafte Entscheidung“ seien.

Letzte Woche gab es auch die Nachricht, dass Blizzard-Präsident Mike Ybarra Microsoft verlassen hat und die frühere Call of Duty-GM Johanna Faries nun die Aufgabe übernehmen soll.

Quelle: www.eurogamer.net