Nintendo hätte ColecoVision fast gekauft und für den japanischen Markt veröffentlicht. Die Verhandlungen scheiterten.

Entdecken Sie die wenig bekannte Geschichte von Nintendo und Coleco, zwei Giganten der Videospielbranche, in diesem exklusiven Interview mit Bert Reiner, ehemaliger Vizepräsident für Produktentwicklung bei Coleco. Halten Sie sich fest, denn hinter den Kulissen der Geburt des Famicom könnten Sie überrascht sein!

Die abgebrochenen Verhandlungen zwischen Nintendo und Coleco

Laut Bert Reiner stand Nintendo 1982 kurz davor, die Videospielkonsole „ColecoVision“ für den japanischen Markt zu kaufen und zu vermarkten. Die Verhandlungen scheiterten jedoch und Nintendo beschloss schließlich, eine eigene Konsole zu entwickeln, wodurch 1983 das Famicom entstand.

Coleco war bereit, seine Konsole unter dem Großhandelspreis an Nintendo zu verkaufen, aber Nintendo wollte alles selbst verwalten, von der Produktion bis zum Marketing. Nintendo bot Coleco nur 10 % des Verkaufspreises an, was für das amerikanische Unternehmen weniger vorteilhaft gewesen wäre. Trotz der Bemühungen um eine Einigung scheiterten die Verhandlungen letztendlich und Nintendo beschloss, seinen eigenen Weg zu gehen.

Colecos entscheidende Rolle beim Einstieg von Nintendo in den Heimkonsolenmarkt

Diese Geschichte zeigt, dass die Verhandlungen zwischen Nintendo und Coleco ausschlaggebend für Nintendos Entscheidung waren, in den Heimkonsolenmarkt einzusteigen. Tatsächlich hatte Coleco bereits eine Beziehung zu Nintendo aufgebaut, indem er jeder ColecoVision eine Kopie des berühmten Arcade-Spiels Donkey Kong beilegte, was den Verkauf dieser Konsole in den Vereinigten Staaten erheblich steigerte.

Wenn Sie mehr über die Geschichte von Coleco und Nintendo erfahren möchten, laden wir Sie ein, sich das vollständige Interview auf Time Extension anzusehen. Sie werden die faszinierenden Details dieser gescheiterten Zusammenarbeit entdecken, die die Videospielbranche für immer geprägt hat.

Quelle: www.nintendolife.com