Bethesda verspricht, Redfall trotz der gemischten Resonanz beim Start zu verbessern. Pete Hines, Head of Publishing bei Bethesda Softworks, ist zuversichtlich, dass das Spiel populär werden und Spieler auch in zehn Jahren noch zum Game Pass locken wird. In einem Interview mit GamesIndustry.biz antwortete Hines auf die Frage, wie sich Publisher Bethesda aufgrund der Reaktion auf Redfall entwickelt, indem er erklärte, dass das Unternehmen zuvor mit Spielen konfrontiert war, die nicht den erwarteten Erfolg hatten.
Hines sagt: „Wir sind ein Unternehmen, das bereits Starts erlebt hat, die nicht so liefen, wie wir es wollten, und wir geben nicht auf, nur weil es nicht richtig angefangen hat.“ Der Start von The Elder Scrolls Online auf dem PC war nicht perfekt, aber wir haben weiter daran gearbeitet. Mittlerweile ist es auf mehreren Plattformen unglaublich beliebt geworden. Das Gleiche gilt für Fallout 76. Redfall ist für uns nicht anders. Okay, wir haben nicht den Start hingelegt, den wir wollten, aber es ist trotzdem ein unterhaltsames Spiel … und wir werden weiter daran arbeiten. Wir werden es mit 60 Bildern pro Sekunde spielbar machen. Wir werden daraus ein gutes Spiel machen, denn als hauseigenes Studio wissen wir, dass Game Pass für immer Bestand hat. In zehn Jahren wird es Leute geben, die Game Pass beitreten, und Redfall wird dort sein. »
Letztes Jahr versprach Bethesda, dass Redfall, das auf 30 fps begrenzt ist, ein Update erhalten würde, das einen 60 fps-Leistungsmodus hinzufügt. Im Juni erhielt Redfall sein erstes großes Update, das Verbesserungen an Gameplay, KI, Benutzeroberfläche, Multiplayer, Kampf und anderen inkrementellen Verbesserungen beinhaltete, aber die Umstellung auf 60 Bilder pro Sekunde fehlte noch. Wann das nächste Update kommt und was es bringen wird, wissen wir noch nicht.
Wir gaben Redfall beim Start eine 4/10 und kritisierten die langweiligen Missionen, dummen Feinde und zahlreichen technischen Probleme. Das Spiel wurde bei der Veröffentlichung heftig von Kritikern und Spielern kritisiert und hatte Berichten zufolge erhebliche Entwicklungsprobleme. Die Startschwierigkeiten von Redfall führten schließlich dazu, dass Führungskräfte wie Phil Spencer und Matt Booty Erklärungen zur Rolle von Xbox beim gescheiterten Start des Spiels abgaben.
Quelle: www.ign.com





