Rekordverdächtiges erstes Quartal für Xbox-Gaming-Umsätze trotz rückläufiger Hardware-Verkäufe

Microsoft erzielt im Geschäftsjahr 2024 ein Rekord-Erstquartal mit historischen Umsätzen für die Xbox-Sparte trotz eines Rückgangs der Hardwareverkäufe um 7 %.

Der Umsatz der Xbox-Sparte steigt

Im ersten Quartal des Microsoft-Geschäftsjahres 2024, das vom 1. Juli bis 30. September läuft, erwirtschaftete die Xbox-Sparte einen Gaming-Umsatz von 3,9 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 9 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Diese außergewöhnliche Leistung ist auf starke Verkäufe exklusiver Spiele und Game Pass zurückzuführen.

Besonders der mit Spannung erwartete Start von Starfield, dem neuesten Titel von Bethesda, trug zu diesem Rekord in der Xbox-Division bei. Tatsächlich hat das Spiel in nur wenigen Wochen die Marke von 10 Millionen Spielern überschritten. In einem Aufruf an Investoren nach der Veröffentlichung des Finanzberichts bestätigte Satya Nadella, CEO von Microsoft, dass Starfield auch dazu beigetragen hat, einen neuen Rekord für Game Pass aufzustellen, indem es die meisten Abonnements an einem einzigen Tag hinzufügte.

Konsequenzen für die Hardware

Trotz dieser hervorragenden Leistung gingen die Verkäufe von Xbox-Hardware im Vergleich zum Vorjahr um 7 % zurück, was sich negativ auf den Umsatz dieser Sparte auswirkte. Dieser Rückgang ist auf einen Rückgang der Konsolenverkäufe zurückzuführen.

Die Folgen der Übernahme von Activision Blizzard

Der Finanzbericht von Microsoft für das erste Quartal 2024 berücksichtigt nicht die jüngste 69-Milliarden-Dollar-Übernahme von Activision Blizzard. Die Auswirkungen dieser Fusion dürften in den kommenden Quartalen und darüber hinaus spürbar sein, insbesondere auf der Ebene der Xbox-Sparte.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Xbox-Sparte von Microsoft trotz des Rückgangs bei den Hardware-Verkäufen dank ihrer Umsätze mit Spielen und Dienstleistungen im ersten Quartal ein Rekordergebnis erzielte. Es bleibt nun abzuwarten, wie sich die Übernahme von Activision Blizzard in den kommenden Monaten und Jahren auf die Finanzergebnisse des Unternehmens auswirken wird.

Quelle: Microsoft (über The Verge)

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Quelle: www.eurogamer.net