Review: Alan Wake Remastered – Ein moderner Klassiker kehrt mit großen visuellen Downgrades auf Switch zurück



Stillleben im alten Hund.

Kapitel 1 – Eine überfällige Rückkehr

In dem hübschen, halbwegs gepflegten Wohnzimmer meiner kleinen, gemütlichen Wohnung setzte ich mich mit einer wärmenden Tasse starken, milchigen Kaffees auf das Sofa und startete meine Nintendo Switch. Als das Hauptmenü vor mir aufblitzte, fiel mir ein neues Symbol auf. Es war kühn in seiner Einfachheit; ein Name umfasste das ansonsten schwarze Bild, mit einer Silhouette eines Mannes, der mit einer Taschenlampe in der Hand innerhalb des Großbuchstabens „A“ stand. Der Name war sofort erkennbar, aber ich hatte ihn seit gefühlten Jahren nicht mehr gesehen. Es war Alan Wake.

Meine Gedanken wurden sofort an das Jahr 2010 zurückgeworfen, als ich ein rauflustiger 21-Jähriger war, der einen Teilzeitjob im Einzelhandel hatte, während ich gerade anfing, was letztendlich ein fruchtloses dreijähriges Studium an der Universität werden würde. Ich erinnerte mich daran, dass Alan Wake auf der Xbox 360 mit großem Erfolg von der Kritik veröffentlicht worden war und dass das Spiel selbst einen starken Einfluss auf mein Leben hatte. Die Hauptrolle spielte ein scheinbar gewöhnlicher Mann – der Titelprotagonist und Autor – der sich in der kleinen Bergstadt Bright Falls auf eine verzweifelte Suche nach seiner vermissten Frau Alice begab. Er entdeckte bald, dass die Stadt dunkle Geheimnisse und eine Vorliebe für das Übernatürliche birgt.

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