Der Weg der Krieger.
Auf den ersten Blick Koei Tecmos Touken Ranbu-Krieger scheint so etwas wie ein “My First Krieger der Dynastie“, oder eine „Diät“ Musu. Es basiert auf dem (in Japan beliebten) kostenlos spielbaren browserbasierten Sammelkartenspiel von DMM, das sich an japanische Frauen richtet – speziell an eine Subkultur von Otaku, die als „Katana-Frauen“ bekannt ist – Damen, die gerne mit historischen japanischen Schwertern posieren. Ironischerweise begann dieser Trend mehr oder weniger mit Capcoms offenkundig überlegenem Dynasty Warriors-Klon, Sengoku Basara, das sich großer Beliebtheit erfreute und sich in alle möglichen Medien ausbreitete, wurde zu einer Art kulturellem Phänomen auf seinem heimischen Rasen. Jetzt hat Koei Tecmo über den Entwickler Omega Force und den Mitentwickler Ruby Party eine eigene Nische geschaffen. Wie sieht also das Endergebnis aus?
Für ein Spiel, das mehr oder weniger auf einer vor über 20 Jahren etablierten Formel basiert, ist Touken Ranbu Warriors – in Bezug auf das grundlegende Gameplay – für Musou-Veteranen nichts Neues. Es ist jedoch eine fast übermäßig lockere Variante des Templates, bei der der eigentliche „Easy Mode“ fast überhaupt keinen Widerstand bietet. Es fühlt sich weniger an, als würde man in ein Schlachtfeld waten, auf dem es vor blutrünstigen Feinden nur so wimmelt, sondern eher, als würde man eine endlose Folge von mit Müll übersäten Böden fegen. Wenn Sie Ihren Charakter – aus einer Vielzahl von 15 spielbaren Charakteren – auf dem Schlachtfeld herumstehen lassen, tritt nur sehr selten ein Feind auf, um Sie zu stoßen, bevor er schnell zu seiner ursprünglichen Position zurückkehrt. Wenn da nicht das seltsame Zeitlimit wäre, gäbe es fast keinen Wettkampfdruck.
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Quelle : https://www.nintendolife.com/reviews/nintendo-switch/touken-ranbu-warriors





