Rechtliche Schritte gegen Take-Two Interactive und 2K Games
Gegen Take-Two Interactive und 2K Games wurde eine Klage wegen der Entfernung gekaufter Spielwährungen von Konten eingereicht, wenn die Online-Funktionen eines Spiels nicht mehr verfügbar sind. Diese Klage wurde am 17. November von JA, einem Minderjährigen, und seiner Mutter, die als seine gesetzliche Vertreterin und enge Freundin fungierte, beim Bundesbezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien eingereicht.
In der Klage werden die jährlichen Sport-Franchises von Take-Two und 2K, NBA 2K, WWE 2K und PGA Tour 2K, genannt, weil sie In-Game-Verbesserungen anbieten, die virtuelle Währungen erfordern. Diese virtuellen Währungen können mit echtem Geld gekauft werden.
Die Folgen der Schließung von Servern
Wenn 2K jedoch den Server aus einer der Editionen entfernt, wird jede in diesem Spiel gekaufte und noch nicht verwendete Währung vom Konto des Spielers entfernt, ohne dass die Möglichkeit besteht, sie auf ein anderes Spiel zu übertragen.
In der Klage wird behauptet, dass es sich hierbei um zivilrechtlichen Diebstahl und Umtausch handele, da die Währung mit Bargeld gekauft worden sei und Take-Two daher keinen Anspruch mehr darauf habe. Den Unternehmen werden auch unlautere Geschäftspraktiken vorgeworfen, da es den Anschein hat, dass ihre virtuelle Währung „nach Ermessen von 2K Games zerstört“ werden könnte – was zum Zeitpunkt des Kaufs offenbar nicht erklärt wurde.
Antrag auf Berufung und Gerichtsverfahren
Die Klage zielt auf ein Schwurgerichtsverfahren und „einen gerechten nicht-monetären und monetären Rechtsbehelf“ für jeden ab, dessen In-Game-Währung ab dem 17. November 2019 von 2K von seinem Konto entfernt wurde. Eurogamer hat 2K um einen Kommentar gebeten.
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Quelle: www.eurogamer.net





